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Chemnitz siegt im Playoff-Kampf dramatisch, Towers verlieren beim Primus

kicker

Niners siegen nach Aufholjagd

Die Niners Chemnitz haben ihren dritten Heimsieg im Eurocup gefeiert. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore bezwang am Dienstagabend Schlusslicht Panionios Athen nach einer Aufholjagd im Schlussviertel mit 73:68 und weist in Gruppe B nun eine Bilanz von vier Siegen und sechs Niederlagen auf. Amadou Sow war mit 19 Punkten der beste Werfer der Niners.

Die Chemnitzer starteten mit hoher Intensität in die Partie und führten schnell mit 9:2. Mit schlecht vorbereiteten Würfen und nachlässigem Defensivverhalten machten sich die Gastgeber danach das Leben aber selbst schwer. Lange behaupteten sie dennoch eine knappe Führung, ehe Athen das Spiel mit einem 9:0-Lauf noch vor der Pause drehte.

Auch nach dem Wechsel konnten die Niners in der Offensive keinen Rhythmus aufbauen. Die Gäste erspielten sich Vorteile unter dem Korb und zogen bis auf 66:53 davon. Doch die Chemnitzer gaben nicht auf. Sie erhöhten den Druck in der Defensive, schalteten nach Ballgewinnen blitzschnell um und drehten die Partie mit einem spektakulären 20:2-Lauf.

Besondere Partie in Israel: Towers mit nächster Pleite

Die sportliche Krise der Veolia Towers Hamburg geht weiter. Im ersten Eurocup-Spiel in Israel nach dem Beginn des Gaza-Krieges vor mehr als zwei Jahren unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky bei Hapoel Jerusalem mit 76:86 und ging damit auch im zehnten Spiel in diesem Wettbewerb als Verlierer vom Feld. Inklusive Pokal-Aus und acht Niederlagen in der BBL stehen die Hanseaten damit in dieser Saison auch in der 19. Partie nacheinander mit leeren Händen da.

Ungeachtet des Ergebnisses war es für die Towers eine besondere Begegnung. Denn die Hanseaten sind das erste internationale Basketball-Team überhaupt gewesen, das seit Oktober 2023 wieder zu einem Pflichtspiel in Israel angetreten ist. Allerdings musste die Partie aus organisatorischen Gründen in Holon bei Tel Aviv ausgetragen werden.

Das Spiel selbst nahm den zu erwartenden Verlauf, auch wenn das Tabellenschlusslicht beim Mitfavoriten um den Gruppensieg in der ersten Halbzeit über weite Strecken gut dagegen hielt und den Gastgeber nicht vorentscheidend ziehen ließ. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Hanseaten sogar kurz für etwas Spannung, als Martin Breunig per Dreier auf 53:57 verkürzte. Jerusalem aber dominierte die ersten Minuten im Schlussabschnitt wieder deutlich und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.