Bamberg gewinnt Dreier-Spektakel gegen Würzburg im Schlussviertel
Ein regelrechtes Dreierfestival lieferten sich am Samstag Bamberg und Würzburg. Insgesamt 28 Mal waren beide Teams von draußen erfolgreich, davon allein die Hausherren 16 Mal. Dabei war das offensive Schritttempo der zwei im Frankenland ansässigen Mannschaften von Beginn an sehr hoch, wobei es die Bamberger waren, die die Zügel über weite Strecken in der Hand hielten.
Das änderte sich erst nach der Pause. Ein 7:0-Lauf direkt aus den Kabinen drehte das Spiel zugunsten Würzburgs. Carr stellte kurz vor Ende des dritten Viertels gar auf +7 (60:67).
Im finalen Akt waren allerdings wieder die Bamberger zur Stelle. Offensiven Rhythmus fand das Team über den weiter hervorragend fallenden Dreier. Die Gäste verließen sich dagegen weitgehend auf Marcus Carr, der in der Crunch Time aber ebenfalls seinen Touch verlor. Williams und Watson erhöhten zwei Minuten vor Ende auf +9 - die Entscheidung.
Dramatisches Ende in Ludwigsburg: Kessens gewinnt das Spiel an der Linie
Den Telekom Baskets Bonn ist in Ludwigsburg ein Comeback nach zweistelligem Rückstand gelungen. Noch im dritten Abschnitt lagen die Rheinländer mitbis zu elf Zählern zurück. Per 15:2-Lauf drehten die Gäste aber noch in selbigem Durchgang das Spiel. Im Schlussviertel entwickelte sich die Partie zum Krimi, inklusive zahlreicher Führungswechsel.
Zweieinhalb Minuten vor Schluss stellte Aminu auf +6, ehe zwei Dreier von Buchanan das Spiel bei 82:82 ausglichen. An der Freiwurflinie zeigten dann beide Teams Nerven. Die Entscheidung führte letztlich ein Offensivfoul von Wohlfahrt-Bottermann herbei. Michael Kessens versenkte einen der beiden Foulwürfe zum Sieg.
Bester Werfer des Abends war Ludwigsburg Stefan Smith mit 28 Punkten (7/15). Auf Bonner Seite war Alijah Comithier (23, 5/17) am erfolgreichsten.
Neuzugang Ashworth überzeugt erneut: Trier gewinnt auch gegen Frankfurt
Die Gladiators Trier haben auch ihr zweites Spiel seit der lang ersehnten Nachverpflichtung auf der Aufbau-Position gewonnen. Steven Ashworth konnte mit 16 Punkten und sechs Vorlagen erneut einige gute Argumente für sich sammeln.
Die Moselstädter führten die Partie nahezu über die gesamte Spielzeit an - erst zu Beginn des vierten Durchgangs wendete Frankfurt das Blatt. Pape hatte die Hessen direkt nach Beginn des Viertels in Führung gebracht, während Trier drei Minuten für die ersten Punkte brauchte.
In den Schlussminuten war das Spiel dann auf Messers Schneide. Anderthalb Minuten vor der Sirene schraubte Ashworth die Führung auf +3 hoch, ehe Swope den Ausgleich herstellte. Ashworth hatte - erneut aus der Mitteldistanz - allerdings die sofortige Antwort parat. Den Schlusspunkt setzte Roland (12 Punkte, 5/14, 4 Steals) per Dreier. Bester Trierer Werfer war Marten Linßen mit 19 Punkten.
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