Houston hat ein Problem. Seit einem folgenschweren Vorfall im Trainingslager des vergangenen Sommers müssen die Rockets auf ihren Point Guard Fred VanVleet verzichten. Zu Beginn der Spielzeit schien es noch so, als könnte Neuzugang Kevin Durant die offensive Lücke füllen. Zwischenzeitlich grüßte das Team von Trainer Ime Udoka gar vom zweiten Rang - nur hinter Champion OKC.
Nach dem Absturz ins Tabellenmittelfeld läuten die Alarmglocken allerdings immer lauter. NBA-Legende Dwyane Wade brachte deshalb nun eine Verpflichtung von Chris Paul ins Spiel: "Sie brauchen eine Organisator, einen Quarterback, einen Verteiler. Jemanden, der die Leute in ihren Spots findet, jemanden, der mit den Bigs spielen kann."
Mit über 20 Karrierejahren auf dem Buckel ist Paul aktuell der erfahrenste Guard der NBA. Aktuell steht er noch bei den Los Angeles Clippers unter Vertrag, wurde von der Franchise allerdings vor einigen Wochen aus dem Verkehr gezogen.
Wade: Clippers brauchen jemanden, "der nicht scoren muss"
"Sie brauchen jemanden, der nicht scoren muss. Paul ist da draußen. Er ist ein Veteran und verfügbar", so Wade weiter.
Ein weiterer Vorteil: Obwohl Paul inaktiv ist, steht er weiter auf dem Gehaltszettel der Kalifornier. Auf jeden der 3,6 Millionen Dollar Gehalt zahlen die Kalifornier derzeit eine ordentliche Luxussteuer. Die Clippers hätten deshalb umso mehr Anreiz "CP3" kostengünstig einzutauschen.
Paul selbst ist in seiner finalen NBA-Saison nicht bereit, die Schuhe vorzeitig an den Nagel zu hängen. "Ich trainiere jeden Tag", erklärte er kürzlich. "Ich liebe das Spiel viel zu sehr, als dass ich es so enden lassen kann. Ich weiß noch nicht, bei welchem Team ich meine Karriere zu beenden hoffe."
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