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"Haben eine Vision": Garnetts Wolves-Rückkehr hat es in sich

kicker

Jahrelang war das Verhältnis zwischen Kevin Garnett und den Minnesota Timberwolves zerrüttet, vor allem wegen des offenen Konflikts mit dem früheren Mehrheitseigentümer Glen Taylor. Erst mit der vollständigen Übernahme der Franchise durch Marc Lore und Alex Rodriguez kam Bewegung in die Sache.

"Sie haben eine Vision", erklärte Garnett. "Mir gefällt ihre Sichtweise und wie sie die Wolves in den nächsten zehn Jahren entwickeln wollen." Für den Hall-of-Famer war genau das der entscheidende Punkt. Er habe das Gefühl, dass seine Rückkehr "passend" zur Neuausrichtung sei.

Nähe zum Team durch Mentorship

Garnett machte klar, dass er sich nicht in einer klassischen Trainerrolle sieht. Stattdessen möchte er im direkten Austausch mit Spielern wirken, wo sich der 15-malige All Star selbst am wertvollsten einschätzt.

Besonders angetan zeigte er sich von Anthony Edwards, Jaden McDaniels und Naz Reid. "Ich glaube, ich kann etwas mitgeben", sagte Garnett. "Ich sehe mich als Mentor."

Coaching im klassischen Sinne sei nichts für ihn. Zu viel Mikromanagement, zu viel philosophisches Drumherum. Garnett sieht seine Stärke vielmehr darin, Erfahrungen aus seiner Zeit in der NBA weiterzugeben.

Kevin Garnett: Botschafter, Community, Content

Offiziell wird der 49-Jährige eine umfassende Rolle als Team-Botschafter einnehmen und sich mit Business-Themen über Community-Arbeit bis hin zu Content-Entwicklung auseinandersetzen. Doch auch hier betont er, dass er sich nicht "in eine Box stecken lassen" will.

Gerade im Bereich moderner Medien und Storytelling sieht Garnett Potenzial: Inhalte, Identität, Nähe zu den Fans. Dinge, die für ihn genauso zur Franchise gehören wie Siege und Playoff-Runs.

Garnett bald Miteigentümer?

Ein sichtbares Zeichen der Versöhnung steht bereits fest: Garnetts legendäre Nummer 21 soll in den kommenden zwei Jahren unter das Hallendach des Target Centers gezogen werden. Doch Garnett denkt weiter: Er sprach offen über eine mögliche Ownership-Rolle in der Zukunft, allerdings ohne Details zu nennen. "Wenn man etwas aufgebaut hat, kommt man darauf zurück und möchte sehen, wie es ist."

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