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Knicks unter Druck: Zieht Thibodeau die Reißleine?

kicker

Starting Five wackelt

Noch nie in der Franchise-Geschichte lag man in einer Serie nach zwei Heimspielen mit 0:2 zurück. Doch genau das ist jetzt Realität für die New York Knicks.

Was sich bereits in Spiel 1 andeutete, wurde in Spiel 2 noch deutlicher: Die Knicks-Startformation mit Brunson, Bridges, Hart, Anunoby und Towns wurde von den Pacers erneut überrollt. In 16:48 Minuten Spielzeit kassierte diese Konstellation ein Minus von 13 Punkten (44:31). Es war das schlechteste Lineup der Partie.

Insgesamt kommt die Startformation auf 308 Minuten in den Playoffs, mehr als jede andere Fünferreihe. Bei einem Net-Rating von -9,5. Von fünf Knicks-Lineups mit mindestens 30 Einsatzminuten ist es das einzige mit negativem Wert.

So könnte Thibodeau auflaufen lassen

Für Spiel 3 in Indianapolis wird Thibodeau nun aller Voraussicht nach zum Mittel, das er bislang vermieden hatte: Er ändert seine Startaufstellung. Mitchell Robinson könnte Josh Hart ersetzen. Das wäre ein Wechsel, der vor allem auf Stabilität unter den Körben abzielt.

Die Zahlen sprechen für sich: Das Quartett Brunson, Bridges, Anunoby und Robinson hatte in der bisherigen Postseason ein positives Net-Rating (+3,8), sobald Towns statt Hart neben ihnen spielte. Auch die Variante mit McBride, Hart, Anunoby, Robinson und Towns überzeugte in Spiel 1 und gewann ihre knapp fünf Minuten mit 17:6.

"Wir waren zu soft zu Beginn der Spiele", gestand Mikal Bridges nach Spiel 2. "Wir müssen gleich von Anfang an physischer sein."

Knicks-Coach unter Zugzwang

Dass die Knicks überhaupt im Spiel waren, lag nicht an ihrer Starting Five, sondern an den Bankspielern. Besonders in der ersten Halbzeit brachten Deuce McBride und Robinson mit einem 17:5-Lauf frische Energie. Im vierten Viertel jedoch verzichtete Thibodeau auf die besten Formationen und Indiana setzte sich entscheidend ab.

"Wir suchten einfach nach einer Möglichkeit zu gewinnen", erklärte der Coach die überraschend lange Pause von Karl-Anthony Towns im letzten Viertel. Doch klar ist: Ohne Reaktion wäre das Vertrauen in Thibodeau selbst ins Wanken geraten.

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