Die Spurs setzten sich schließlich mit 126:123 durch und überlebten eine 55-Punkte-Gala von Edwards, der allein im vierten Viertel mit 26 Zählern die Wolves von einem zweistelligen Rückstand zurückbrachte und zwischenzeitlich sogar für die Führung sorgte.
Am Ende hatte aber Victor Wembanyama (39 Punkte) die richtige Antwort, mit einem Dreier sowie zwei Freiwürfen konterte der Franzose gekonnt und traf knapp eine Minute vor Schluss einen langen Zweier, der die Spurs auf die Siegerstraße brachte. Kurz darauf blockte der Franzose auch noch einen Leger von Joan Beringer, Keldon Johnson machte per Dreier im Gegenzug den Deckel drauf.
Bitter für Edwards, dass seine Explosion keinen Sieg brachte, doch der Shooting Guard nahm es sportlich. "Ich fand es super. Ich wünschte, dass wir einfach alle Spieler vom Feld geschickt hätten und ich Eins-gegen-Eins gegen Wemby gespielt hätte. Auf die Frage, wer dieses Duell gewonnen hätte, antwortete Edwards trocken: „Ich".
Wemby: "Eine Ehre"
Gleichzeitig war es in dieser Saison das letzte Duell zwischen den Spurs und Wolves (2-1 Minnesota), frühestens wird es dieses Matchup erst wieder in den Playoffs geben. "Für mich war es eine Ehre, dass ich hier dabei war und so hart wie möglich spielen konnte. Solche Spiele machen dich besser", ergänzte Wembanyama.
Die Spurs verteidigen durch den Sieg Rang zwei in der Western Conference, liegen aber weiter 5,5 Spiele hinter den Oklahoma City Thunder. Die Wolves verpassten es dagegen, näher an San Antonio heranzurücken. Mit einer Bilanz von 27-16 belegen sie Rang vier, 2,5 Spiele hinter den Spurs.
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