Towers gewinnen Krimi in Frankfurt
Was für ein Krimi in Frankfurt. Zwei Viertel lang waren die Gäste aus dem Norden das bessere Team, was sogar zu Pfiffen in der Süwag Energie Arena führte, obwohl die Skyliners nur mit -7 zur Pause zurücklagen. Dies änderte sich aber im dritten Viertel, das mit +7 an die Frankfurter ging, sodass es im Schlussviertel richtig spannend wurde.
Die Führung wechselte jetzt im Minutentakt. Der starke Devon Daniels (25 Punkte, 13 davon im ersten Viertel) brachte die Seinen mit 2:30 Minuten Restspielzeit mit drei Punkten in Führung, ehe Jaedon LeDee von draußen antwortete. Für die Entscheidung sorgte aber schließlich ein Foul von Isaiah Swope beim Dreier gegen Ross Williams (12 Punkte), der mit 47 Sekunden auf der Uhr auf +4 stellte. In der nächsten Possession verursachte Swope sogar noch das Offensivfoul, wodurch das Spiel endgültig durch war.
Entscheidend für den Towers-Sieg war auch Forward Zacharie Perrin, der mit 14 Punkten und elf Rebounds ein starkes Spiel zeigte. Bei Frankfurt war William Christmas mit 21 Punkten (Saison-Bestwert) und elf Rebounds der dominante Spieler, LeDee steuerte ebenfalls 21 Zähler und acht Rebounds bei.
Chemnitz bricht im Schlussviertel auseinander
Eng war es auch lange im Parallelspiel zwischen Oldenburg und Chemnitz, das Endergebnis spiegelt hier keineswegs den Spielverlauf wieder. Chemnitz war über mehr als drei Viertel das bessere Team, ehe sie komplett ihren Rhythmus verloren und im letzten Viertel auseinanderbrachen.
Sie gaben den letzten Spielabschnitt mit 9:30 (!) ab, wodurch sie am Ende chancenlos waren. Nach einem Chemnitzer Dreier zum Viertelbeginn startete Oldenburg einen 25:1-Lauf, bei dem sie überhaupt nicht zu bremsen waren. Bester Werfer war am Ende Brian Fobbs mit 18 Punkten, gefolgt von Christopher Clemons (17). Bei den Niners glänzte Yordan Minchev mit 17 Punkten.
Löwen chancenlos gegen Ludwigsburg
Im dritten der frühen Samstagsspiele waren die Löwen chancenlos gegen Ludwigsburg. Nach einem guten Start in die Partie (18:12 im ersten Viertel) schwang das Pendel bereits im zweiten Viertel deutlich in Richtung der Gastgeber. Sie trafen stark aus dem Zweierbereich (63 Prozent) und dominierten an den Brettern (30 zu 22), wodurch sie sich immer wieder zusätzliche Possessions erarbeiteten.
Zur Pause führten die Riesen dann bereits mit +1 und zogen nach der Pause erbarmungslos davon. Sie erarbeiteten sich schnell eine zweistellige Führung, wobei sie von Topscorer Yorman Bartolo (18 Punkte) angeführt wurden. Ludwigsburg profitierte auch vom Wurfpech der Löwen, die viel von draußen warfen, aber so gut wie nichts trafen (5/22).
Mitte des vierten Viertels war die Führung schon auf +20 angestiegen, was für die vorzeitige Entscheidung sorgte. David N'Guessan (18, 8 Rebounds) und Oluwasimisola Shittu (16, 11) waren die einzigen Löwen in Normalform, der Rest enttäuschte.
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