Erst kurz vor dem Spiel gegen die Memphis Grizzlies am Sonntag in London gaben die Magic bekannt, dass der ältere Wagner-Bruder ausfallen würde. Der 28-Jährige hatte vor dem Trip nach Europa nach über einem Jahr Pause sein Comeback gegen die New Orleans Pelicans gefeiert und stand auch in Berlin gegen Memphis auf dem Feld.
Nicht so in London, dort fiel offiziell wegen "Injury Management" aus, für das Spiel gegen Charlotte in der Nacht auf Freitag steht der Big Man allerdings nicht auf dem Injury Report der NBA.
Nach dem Training am Mittwoch erklärte Coach Jamahl Mosley, wie man die Situation weiter handlen werde. "Das ist ein Langzeitprojekt, weil uns die Spieler und ihre Karrieren wichtiger sind als ein einziges Spiel", betonte der Head Coach. "Bei ihm schauen wir einfach, wie er reagiert und auch das ist Teil der Reha."
Wagner in ständigem Austausch mit Ärzteteam
Dabei stehe Wagner im ständigen Austausch mit dem Ärzteteam, was ein wichtiger Punkt für Mosley ist. "Das Gute bei Moritz ist, dass er in der Lage ist, mit uns zu kommunizieren. Er tut das mit dem Ärzteteam, damit die verstehen, was er sieht und fühlt. So verstehen wir, was nötig ist und gehen gleichzeitig keine Risiken ein."
In seinen ersten beiden Spielen kam der Weltmeister von 2023 nur sporadisch zum Einsatz. Zehn und 14 Minuten waren es, weniger als zum Beispiel noch in der Vorsaison (damals knapp 20 im Schnitt).
Positiv aus Magic-Sicht: Das Lazarett hat sich gelichtet, derzeit steht nur noch Jalen Suggs auf der Verletztenliste, allerdings wird auch beim Guard mit einem baldigen Comeback gerechnet.
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