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Agit Kabayel erklärt: So läuft die Traingswoche vor dem Kampf ab

DAZN
Kabayel vs. Knyba am 10. Januar live auf DAZN!

Am 10. Januar ist es so weit: Zum ersten Mal seit drei Jahren boxt Agit Kabayel wieder in seiner Heimat, in Oberhausen trifft der 33-Jährige auf den ungeschlagenen Polen Damian Knyba. Mit einem Sieg will sich Kabayel für einen WM-Kampf in Stellung bringen, um seinen großen Traum tatsächlich zu erfüllen und Max Schmelings Erbe anzutreten.

Bis zum Kampf gegen Knyba stehen aber harte Wochen der Vorbereitung an. Nichts wird dabei dem Zufall überlassen wie Kabayel im Interview mit DAZN verrät. "Meine ganze Woche ist eigentlich sehr, sehr eng getaktet", berichtet Kabayel und gibt Einblick in die Details seiner Trainingswoche.

"Ich habe montags zwei Einheiten und dienstags zwei Einheiten. Dienstag habe ich auch immer Physiotherapie zwischen den Einheiten. Und dann lege ich mich jeden Tag so eineinhalb bis zwei Stunden hin. Einfach Mittagsschlaf, abschalten, Handy aus, um einfach wieder fit zu sein für die nächste Einheit", schildert er.

Kabayel: Vollgepacktes Programm in der Trainingswoche

Am Mittwoch steht dann eine Laufeinheit auf dem Programm, "bei der ich dann auch einmal ein bisschen so über meine Grenzen gehe. Bei der ich einfach mal auch gucken will, dass du auch läuferisch am Start bist, dass du läuferisch das Maximale aus dir rausholst", erklärt Kabayel.

Danach geht es mit einer Regenerationseinheit in der Kältekammer weiter, ehe am Donnerstag zwei weitere Trainingseinheiten folgen, eine am Morgen, eine am späten Nachmittag oder abends, dazu Physiotherapie. "Freitag wieder dasselbe, zwei Einheiten morgens und abends", erläutert er.

Agit Kabayel Damian Knyba PK Pressekonferenz press conference 05112025DAZN/Felix Leichum

"Samstag ist dann meistens eine explosive Kraft-Kondition-Einheit. Und Sonntag ist dann Recovery Day. Da gehe ich komplett in die Therme und lege das Handy mal zur Seite und versuche dann, drei bis vier Stunden in der Therme zu sein und einfach abzuschalten", gibt Kabayel zu Protokoll.

Doch echtes Abschalten gibt es auch in diesem Moment nicht, die Gedanken kreisen weiter um sein Training: "Dann bin ich auch manchmal einfach alleine und versuche dann einfach alleine wirklich mal die ganze Woche im Kopf durchzugehen und zu überlegen: Was kannst du verbessern? Wo musst du noch besser werden?"

Training lässt wenig Zeit für die Familie

Doch diese Zeit ist auch mit Entbehrungen verbunden, denn seine Familie und vor allem seine kleine Tochter sieht er nur selten. "In der Vorbereitung bin ich einfach körperlich da, aber geistig bin ich abwesend", erklärt Kabayel. Die Nähe zu seiner Familie ist ihm aber wichtig, eine wochenlange Trennung kommt für ihn nicht infrage.

"Viele Profisportler oder viele Sportler in meiner Situation fahren dann ins Trainingslager und das möchte ich nicht, weil ich möchte nicht von meiner Familie weg. Dann bist du halt 14, 15 Wochen von der Familie getrennt. So habe ich, glaube ich, eine perfekte Balance zu allem", sagt er.

Den Kampf von Kabayel gegen Knyba gibt es am 10. Januar live und exklusiv auf DAZN zu sehen. Jetzt unter "Mein Konto" für 9,99 Euro dazubuchen!