Fehlercode: %{errorCode}

Absage an Nürnberg: Wörl will nach Bielefeld

kicker

Nach kicker-Informationen hat der in der 2. Liga von mehreren Vereinen umworbene Wörl dem 1. FC Nürnberg abgesagt und stattdessen Arminia Bielefeld seine Zusage für eine Rückkehr gegeben. Wörl, der bereits die letzten zwei Jahre auf Leihbasis in Bielefeld verbracht hatte, steht eigentlich bei Hannover 96 unter Vertrag, kam dort aber in der laufenden Saison nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

Mehrere Zweitligisten hatten sich für den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler interessiert, unter anderem war auch der SC Paderborn an Wörl dran. In der engeren Verlosung waren schließlich nur noch Nürnberg und Bielefeld, beide Vereine drängten zuletzt auf eine Entscheidung. Für den FCN sprach die Nähe zur Heimat, Wörl stammt aus dem nahe Ingolstadt gelegenen Gosseltshausen.

Die Zusage erhielt jetzt aber die Arminia, an die Wörl in den vergangenen beiden Jahren offenbar sein Herz verloren hat. Der Mittelfeldspieler war einer der Leistungsträger in der erfolgreichen vergangenen Bielefelder Saison, die mit dem Aufstieg in die 2. Liga und dem sensationellen Einzug ins DFB-Pokalfinale gekrönt war. Wörl hatte im Turnierverlauf drei Tore geschossen, davon jeweils eines beim Viertelfinal-Erfolg über Bremen und im Halbfinale über Vizemeister Leverkusen.

Die Erfolge der letzten Saison sollen ein wichtiger Faktor für Wörls Entscheidung gewesen sein, Bielefeld die Zusage zu geben - ebenso die enge Verbindung zu Trainer Mitch Kniat, unter dem Wörl stets unumstrittener Stammspieler war. Die Arminia war zu seiner sportlichen Heimat geworden - die er nun der regionalen Heimat vorzieht.

Transfer ist noch nicht in trockenen Tüchern

In trockenen Tüchern ist der Transfer nach Bielefeld damit aber noch nicht. Die Arminia muss sich mit Hannover noch über die Ablösemodalitäten einig werden, ehe der Wechsel über die Bühne gehen kann. Zuletzt stand eine Sockelablöse in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro im Raum, hinzu können noch Bonuszahlungen kommen. Hannovers Geschäftsführer Marcus Mann hatte zuletzt seine Gesprächsbereitschaft signalisiert, gleichzeitig aber betont: "Es muss für Marius und für uns passen."