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Albrecht über ambitionierte langfristige Ziele in Thun

kicker

Nach einer herausragenden Hinrunde steht der FC Thun überraschend an erster Stelle. Sportchef Dominik Albrecht möchte die Euphorie rund um den Verein aber nicht ausbremsen, wie er gegenüber blue erzählt: "Wir setzen auf Authentizität. Die Spieler sollen wissen, dass man bei uns etwas erreichen kann - und dass man auch daran glauben darf. Gleichzeitig ist entscheidend, dass der Fokus auf der täglichen Arbeit bleibt. Wir wollen Euphorie nicht bremsen, aber auch nicht künstlich anheizen."

Im Berner Oberland zeigt man sich aber auch mit den langfristigen Zielen ambitioniert: "Unser Ziel ist es, uns mittelfristig in den Top 6 zu etablieren. Das ist ambitioniert, keine Frage. Unabhängig davon, wo wir aktuell stehen, sind wir im Vergleich zu anderen Klubs - was Wirtschaftlichkeit und Infrastruktur betrifft - noch nicht dort, wo manche andere sind. Das braucht Zeit." Wenn man sich Schritt für Schritt weiterentwickele, könne der FC Thun eines Tages eine berechtigte Rolle im Schweizer Spitzenfussball spielen, doch das hänge nicht mit einer guten Hinrunde zusammen.

Zukunft beim FC Thun

Während einige Spieler natürlich auf dem Markt Begehrlichkeiten wecken, hegt Albrecht selbst keinerlei Abgangsgelüste: "Ich bin ein Mensch, der für Kontinuität steht. Ich kann mir keinen besseren Arbeitgeber vorstellen als den FC Thun. Wir haben in den letzten Jahren viel aufgebaut, und ich sehe weiterhin grosses Potenzial - organisatorisch wie sportlich, nicht nur bei der ersten Mannschaft, sondern in der ganzen Abteilung."

Das erste Spiel des FC Thun nach der Winterpause steht am Sonntagnachmittag auf dem Programm. Thun reist zu den Grasshoppers.