Nachdem er seine aktive Karriere Anfang 2020 beendet hatte, war sich Alexander Meier schnell darüber im Klaren, dass er dem Fußball erhalten bleiben möchte. Der einstige Eintracht-Stürmer, der in der Saison 2014/15 die kicker-Torjägerkanone gewonnen hatte, sammelte im Frankfurter Nachwuchsbereich bereits seit Sommer 2020 Erfahrungen als Trainer bzw. als Assistenzcoach. Letztere Funktion wird er fortan in der Bundesliga innehaben.
Der bisherige Cheftrainer der U 19 steigt zum Co-Trainer der Lizenzmannschaft auf, wo er ab der kommenden Saison gemeinsam mit den Co-Trainern Christian Peintinger und Klaus Schmidt sowie Torwarttrainer Jan Zimmermann an der Seite von Adi Hütter arbeiten wird, dessen Rückkehr als Chefcoach erst am Freitag offiziell verkündet wurde.
Da Hütter die SGE zuvor zwischen 2018 und 2021 trainiert und Meier den Klub 2018 verlassen hatte, ist es die erste Zusammenarbeit des Cheftrainers und dessen neuem Assistenten. Während Hütters erster Amtszeit wiederum hatte Meier, der damals noch als Nachwuchscoach tätig war, dem Österreicher immer wieder über die Schulter geschaut.
Meier unterschreibt bis 2029
Im Männerbereich hatte Meier erstmals in der Saison 2022/23 in der Funktion des Co-Trainers der U 21 gearbeitet. Während er parallel seine A-Lizenz erwarb, stieg er 2025 zudem über die Zwischenstation als U-16-Chefcoach zum Hauptübungsleiter der U 19 auf. Mit den A-Junioren hatte er in der Folge unter anderem den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Youth League gefeiert, ehe sich die Frankfurt-Talente Sporting Lissabon geschlagen geben mussten (0:1).
Für Meier, der einen Dreijahresvertrag bis 2029 unterschreibt, ist die Rolle indes nicht völlig neu. Schon Anfang des Jahres, als sich die Eintracht gerade von Dino Toppmöller getrennt hatte und dessen Nachfolger Albert Riera noch nicht verpflichtet worden war, betreute der Ex-Profi die Profimannschaft gemeinsam mit Dennis Schmitt bereits interimsmäßig. Mit dem internen Aufstieg des 43-Jährigen ist der Trainerstab des Tabellenachten nun komplett.