Interessenten für Ansu Fati gab es auch in diesem Sommer einige. Obwohl der 22-Jährige in der jüngeren Vergangenheit sein Potenzial nur noch selten aufblitzen ließ, bemühte sich die AS Monaco in dieser Transferperiode früh um das einstige Offensiv-Juwel - und bekam nun den Zuschlag.
Unter Adi Hütter hofft Ansu Fati auf den dauerhaften Durchbruch. Zunächst aber wird der zehnmalige spanische A-Nationalspieler für ein Jahr ausgeliehen. Anschließend besitzt Monaco dem Vernehmen nach eine Kaufoption in Höhe von elf Millionen Euro - und Barcelona in diesem Fall eine Rückkaufoption bei knapp 30 Millionen Euro.
Ehe die Katalanen der Leihe zustimmten, sicherten sie sich aber noch ab. Präsident Joan Laporta, der das in der Vergangenheit schon so praktizierte, verlängerte den bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2028. Im nächsten Sommer würde Barcelona im Falle einer Leih-Rückkehr nicht riskieren, dass der Spieler in sein letztes Vertragsjahr geht und den Klub womöglich ablösefrei verlässt. Zudem kann so das Gehalt Ansu Fatis auf weitere zwölf Monate verteilt werden.
Gehalt wohl fair aufgeteilt
Apropos Salär: Das Gehalt von Ansu Fati soll ein Grund gewesen sein, warum sich die Verhandlungen etwas zogen. Wie spanische Medien berichten, hatte Monaco nur 30 Prozent des Gehalts zahlen wollen, Barcelona aber forderte 80 Prozent. Am Ende soll es gleichermaßen aufgeteilt worden sein.
Auch wegen Verletzungen hatte Ansu Fati in Barcelona nie mehr an den verheißungsvollen Start bei der A-Mannschaft anknüpfen können. In der Saison 2023/24 war er in die Premier League zu Brighton & Hove Albion verliehen, konnte aber in 27 Pflichtspielen (vier Tore, eine Vorlage) nicht nachhaltig für sich werben.
Gelingt das nun im Fürstentum? Der Ligue-1-Dritte der vergangenen Saison, der direkt für die Champions League qualifiziert ist, rüstet für die neue Spielzeit auf. Neben Ansu Fati verpflichtete Monaco auch Bayern-Verteidiger Eric Dier ablösefrei und zählt auf die Dienste des nach seiner Dopingsperre wieder spielberechtigten Paul Pogba.