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Flicks Xabi-Alonso-Prognose - Abschiedsspiel für ter Stegen?

kicker

Das Interesse des FC Girona ist schon länger bekannt, inzwischen hat es Deco, der Sportdirektor des FC Barcelona, auch bestätigt. Doch richtig Bewegung will in Marc-André ter Stegens Leihe zum La-Liga-Konkurrenten auch rund zwei Wochen vor dem Ende des Winter-Transferfensters noch nicht kommen. Am Donnerstagabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) könnte der Nationalkeeper sogar noch einmal für Barca auflaufen.

Im Dezember hatte ter Stegen sein Comeback feiern dürfen, als die Katalanen bei CD Guadalajara mühsam, aber erfolgreich in die Copa-del-Rey-Saison gestartet waren (2:0). Am Tag vor dem Achtelfinale beim Zweitligisten Racing Santander ließ Trainer Hansi Flick offen, ob ter Stegen auch diesmal den Vorzug vor Stammkeeper Joan Garcia erhält, der am Sonntag in der Schlussphase den Supercopa-Triumph gegen Real Madrid (3:2) festgehalten hatte.

"Ich glaube, Joan wird spielen, aber das entscheiden wir morgen", erklärte Flick auf der Pressekonferenz am Mittwoch und ließ sich auch bei einer expliziten Frage zu ter Stegen wenig später nicht aus der Reserve locken. Ausgeschlossen ist ein potenzielles Abschiedsspiel für die langjährige Nummer 1 also nicht.

Flick: Xabi Alonso ein "fantastischer Trainer"

Erwartungsgemäß zurückhaltend reagierte Flick auch beim Thema Xabi Alonso, dem er am Sonntag letztmals in einem Clasico gegenüberstand. "Das ist Fußball, wir müssen das akzeptieren", sagte Barcas Chefcoach zur Entlassung seines Kollegen. "Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Xabi, wir kennen uns seit seiner Zeit in Leverkusen, als ich Bundestrainer war, und wir sind in Kontakt geblieben." Seine nicht allzu gewagte Prognose: "Er wird ein neues großes Projekt bekommen. Er ist ein fantastischer Trainer und hat sicher eine große Zukunft vor sich. Ich wünsche ihm alles Gute."

Ein Urteil zur Entscheidung der Real-Verantwortlichen erlaubte sich Flick nicht, gleichzeitig brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Atmosphäre bei Barca eine ganz andere ist. Dort sei es nämlich "wie in einer Familie". Nicht nur Spieler, Trainer und Funktionäre seien mit dem Herzen dabei, sondern auch "die Eltern, Schwestern, Brüder". "Das ist etwas ganz Besonderes. Ich weiß, dass es auch anders sein kann. Ich bin froh, dass wir hier diese Kultur haben."