Sportlich läuft es in der Regionalliga Bayern derzeit gar nicht rund für die SpVgg Bayreuth, und so konnte das torlose Remis gegen die Würzburger Kickers am Samstag durchaus als Erfolg verbucht werden. Wie die Oberfranken am Montag vermeldeten, hatte das Aufeinandertreffen aber eine Vorgeschichte: So wurde der Fanblock der organisierten Bayreuther Fanszene in der Nacht auf Samstag Ziel eines Angriffs; genauer gesagt, galt dieser dem "Biest", dem in Fankreisen aufgrund seiner markanten Gestaltung bekannten Mittelblock auf der Gegengerade.
"In der Nacht auf Samstag wurde unser Fanblock, das "Biest" auf der Gegengerade, sowie die Kassenhäuschen des Hans-Walter-Wild-Stadions, Ziel einer mutwilligen Verwüstung. Unbekannte Täter verschütteten rote Farbe auf den Rängen und Wänden, beschädigten unsere gelb-schwarzen Vereinsfarben und hinterließen zudem unschöne Spuren, die deutlich über eine harmlose Provokation hinausgingen", meldeten die Bayreuther.
Zusammenhalt gezeigt
Doch anstatt sich entmutigen zu lassen, hätten die Fans gezeigt, was Zusammenhalt bedeute: "Bereits Stunden vor Anpfiff packten zahlreiche Bayreutherinnen und Bayreuther gemeinsam mit Vereinsmitarbeitern an, um den Block rechtzeitig vor Spielbeginn wieder nutzbar zu machen. Mit Besen, Tüchern und großem Engagement wurde gereinigt, abgedeckt und aufgeräumt, damit das "Biest" pünktlich zum Anpfiff wieder das sein konnte, was es immer ist: ein Symbol echter Bayreuther Fankultur", heißt es.
Nur durch dieses großartige Zusammenspiel sei verhindert worden, dass der Block gesperrt werden musste und das Spiel trotz der Umstände reibungslos stattfinden konnte: "Eine Sperrung des Blocks wäre fatal und völlig falsch gewesen." Über mögliche Verursacher wollten die Bayreuther in ihrem Statement nicht spekulieren.