Fehlercode: %{errorCode}

"Beachtliche Ablösesumme": Hoffenheim lässt Top-Talent Alber zum FC Chelsea ziehen

kicker

Vorzeitiges Vertragsende

Im Winter der Saison 2023/24 hatte Mara Alber schon einmal kurz vor einem Wechsel zum FC Chelsea gestanden. Damals hatte sie den Avancen des englischen Meisters noch widerstanden und ihren ursprünglich bis 2025 laufenden Vertrag im Kraichgau vorzeitig um ein Jahr verlängert.

Eineinhalb Jahre später sieht die Situation anders aus. Wie Chelsea und die TSG am Mittwoch mitteilten, schließt sich Alber in diesem Sommer den Londonerinnen an. Die 19-Jährige unterzeichnete demnach einen Vertrag bis 2027 auf der Insel. "Mara ist eine Spielerin, die wir trotz ihres jungen Alters schon seit vielen Jahren beobachten", sagt Paul Green, Leiter der Frauenfußballabteilung beim FC Chelsea, über Alber.

  • Die Sommer-Neuzugänge der Frauen-Bundesliga im Überblick

Die Offensivspielerin selbst zeigte sich den Hoffenheimern gegenüber "sehr dankbar für den Weg, der mir hier ermöglicht, und das Vertrauen, das mir in den vergangenen Jahren entgegengebracht wurde". Die Möglichkeit zum FC Chelsea zu wechseln, sei für sie "etwas ganz Besonderes".

Comeback nach langer Verletzungspause

Alber war 2021 mit 15 Jahren von der SpVgg Neckarelz nach Hoffenheim zurückgekehrt und von den Kraichgauern über die zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga behutsam aufgebaut worden. In der Saison 2023/24 war sie mit sechs Toren und sechs Assists in 20 Bundesliga-Einsätzen direkt beste Scorerin der TSG.

"Wir haben Mara in den vergangenen Jahren bei uns zur Bundesligaspielerin ausgebildet und sie steht damit einmal mehr für den Weg der TSG Hoffenheim, junge Talente Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Dass sie dadurch auch international auf sich aufmerksam gemacht und nun den Sprung zu einem der absoluten Top-Klubs in Europa geschafft hat, macht uns natürlich sehr stolz", sagt Ralf Zwanziger, Abteilungsleiter Frauenfußball bei der TSG Hoffenheim. Möglich sei der Wechsel "aufgrund einer Ausstiegsklausel mit festgeschriebener, beachtlicher Ablösesumme".

In der vergangenen Saison wurde Alber jäh ausgebremst. Eine Knöchelfraktur inklusive Operation zwang die Offensivspielerin zu einer monatelangen Pause. Alber kämpfte sich aber zurück in die Bundesliga-Mannschaft der TSG und kam zum Ende der Saison noch dreimal zum Einsatz.

Mit Chelsea auf der ganz großen Bühne

Zu ihren insgesamt 33 Auftritten in der Frauen-Bundesliga werden zunächst einmal keine weiteren hinzukommen. Stattdessen darf sich Alber auf Einsätze in der Women's Super League - wo sich der FC Chelsea zum sechsten Mal in Serie den Meistertitel sicherte - und insbesondere in der Champions League freuen.

Erst am Dienstag hatten die Blues schon einmal in der Bundesliga zugeschlagen und die Schweizer Torhüterin Livia Peng vom SV Werder Bremen verpflichtet.