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Bielefeld und Nürnberg buhlen: In welche "Heimat" wechselt Wörl?

kicker

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes rückt in greifbare Nähe, die Zeichen bei Hannover 96 stehen für Marius Wörl auf Abschied. Der talentierte Mittelfeldspieler, der, zudem zurückgeworfen durch Krankheit und Verletzung, bei Trainer Christian Titz bisher noch keine Einsatzmöglichkeiten erhielt, steht vor einem Wechsel.

Aufgrund der sportlichen Situation gebe es bei den Niedersachsen eine gewisse Gesprächsbereitschaft, bestätigt Geschäftsführer Marcus Mann dem kicker: "Marius ist ein guter Spieler und wir haben ihn gerne in unseren Reihen. Aber wir hören uns an, was er uns sagen möchte, und wissen, dass er sich vorstellen kann, zu wechseln."

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld stark an einer erneuten, dann festen Verpflichtung des in den vergangenen zwei Spielzeiten in der 3. Liga bereits ausgeliehenen Spielers interessiert ist. Ob Wörl, womöglich sogar im Paket mit dem zweiten ehemaligen Leihspieler Thaddäus Monju Momuluh, tatsächlich zu den Ostwestfalen wechseln wird, ist aber noch offen. Neben der "sportlichen Heimat" Bielefeld gibt es auch die Option, zum 1. FC Nürnberg transferiert zu werden. Nürnberg wiederum läge nahe der familiären Heimat des in Gosseltshausen bei Ingolstadt geborenen 21-Jährigen.

Rund zwei Millionen Euro als Ablöse, auch Paderborn interessiert

In welche "Heimat" wechselt Wörl, für den sich mit dem SC Paderborn 07 auch ein dritter Liga-Konkurrent interessierte? Fest steht, dass Hannover einen gewissen Preis als Ablöse für den noch bis 2027 gebundenen Akteur aufrufen wird. Dem Vernehmen nach soll sich die Summe auf rund zwei Millionen Euro belaufen. Die Bereitschaft zum Zahlen des geforderten Betrages ist die Grundlage für eine dann mögliche Entscheidung, Wörl ziehen zu lassen, so Mann. "Es muss für Marius und für uns passen."

Knight auf dem Sprung nach Portsmouth

Neben Wörl und eventuell Momuluh stehen weitere Spieler in Hannover vor dem Absprung. Etwa Josh Knight. Wie der kicker aus England erfuhr, zeigt dort Zweitligist FC Portsmouth starkes Interesse an einer Verpflichtung des 27-jährigen Verteidigers. Etwas ruhiger gestaltet sich aktuell dagegen die Situation beim ebenfalls abwanderungswilligen Brooklyn Ezeh. Zuletzt hatte der Schweizer Super-League-Klub FC St. Gallen mit seinem deutschen Trainer Enrico Maaßen (ehemals FC Augsburg) ein Auge auf den Linksverteidiger geworfen.