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Bischof-Szenario verhindert: Hoffenheim verlängert mit Moerstedt

kicker

Max Moerstedt sieht seine Zukunft weiter bei der TSG Hoffenheim. Am Donnerstagvormittag vermeldete der Bundesligist die Vertragsverlängerung mit dem U-20-Nationalspieler, ohne eine Laufzeit zu nennen. Das 19 Jahre junge Eigengewächs, dessen bisheriges Arbeitspapier noch bis 2027 Gültigkeit hatte, band sich aber "langfristig". Der kicker hatte bereits am Dienstag über die bevorstehende Einigung berichtet.

"Max ist ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Weg unserer Akademie in Hoffenheim. Er bringt trotz seines jungen Alters bereits internationale Erfahrungen auf höchstem Junioren-Niveau sowie in der Bundesliga und Europa League mit", freut sich Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker, wohl wissend, dass das auch für Tom Bischof galt. Den Mittelfeldspieler aber verloren die Hoffenheimer im Sommer ohne nennenswerte finanzielle Entschädigung an den FC Bayern - ein Szenario, das mit Moerstedt nun nicht mehr droht.

Auch der 1,94 Meter lange Angreifer war umworben, unter anderem sollen zwischenzeitlich der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt ein Auge auf ihn geworfen haben. Jetzt sagt er: "Trotz des Interesses anderer Vereine war für mich schnell klar, dass ich meinen Weg hier weitergehen möchte. Ich freue mich darauf, daran zu arbeiten, mich im Profibereich weiter zu etablieren und meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beizutragen."

"Er hat seine Chance genutzt"

Bislang kommt Moerstedt auf 22 Bundesliga-Einsätze, davon neun als Joker in dieser bislang so erfolgreichen Saison. Auf sein erstes Tor im Oberhaus wartet der U-17-Welt- und -Europameister noch. 2021 war der gebürtige Mannheimer, der kurzzeitig auch in der Jugend des FC Bayern spielte, zur TSG gewechselt und im Januar 2024 in den Profikader aufgerückt.

"Er hat sich frühzeitig für höhere Aufgaben empfohlen, ist Schritt für Schritt an den Profifußball herangeführt worden und hat seine Chancen genutzt", betont Schicker. "Wir sind überzeugt davon, dass Max noch großes Entwicklungspotenzial besitzt, und freuen uns sehr, dass er unseren Kader langfristig bereichert."

Und sollte er doch mittelfristig den Lockrufen eines anderen Klubs erliegen, darf die TSG zumindest mit einer ordentlichen Ablösesumme rechnen. Für Bischof waren nur deshalb immerhin noch 300.000 Euro geflossen, weil die Bayern ihn schon bei der Klub-WM dabei haben wollten.