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Bonner Transfercoup vor Gütersloh-Spiel: Ex-Karlsruher Cueto wird ein Rheinlöwe

kicker

Mit einem 4:1-Erfolg gegen den Mitaufsteiger aus Velbert ließ der Bonner SC zum Auftakt der Regionalliga West aufhorchen. Gegen Gladbach II und RW Oberhausen hakte es anschließend allerdings offensiv wie defensiv. 24 Stunden vor dem schweren Duell gegen den FC Gütersloh am Dienstagabend gelang den Löwen ein "Transfercoup". Der seit dem Saisonübergang vereinslose Lucas Cueto wechselt an den Sportpark Nord. Der Profi-erfahrene 29-Jährige soll die Offensive bereichern und künftig vorangehen.

Die neue Nummer 14 der Bonner lief über 40-mal in der 2. Bundesliga für den Karlsruher SC auf, stand zudem für Dynamo Dresden, Preußen Münster und zuletzt Viktoria Köln in über 110 Drittliga-Spielen auf dem Feld. Des Weiteren absolvierte der gebürtige Kölner 21 Einsätze in der Schweizer Super League für den FC St. Gallen.

"Neue spielerische Note"

"Mit Lucas Cueto ist uns ein absoluter Top-Transfer gelungen. Er hatte mehrere höherklassige Anfragen und hätte bei jedem Spitzenklub der Regionalliga unterschreiben können. Umso mehr freut es mich, dass er sich für den BSC entschieden hat", erklärt Sportdirektor Daniel Zillken. "Lucas wird unser Offensivspiel bereichern und dem Team eine neue spielerische Note geben. Er hat im Profifußball viel erlebt und wird mit seiner positiven Art eine Führungsrolle übernehmen."

Cueto und Zillken kennen sich noch aus gemeinsamen Kölner Zeiten. "Wir haben uns damals schon gut verstanden", so der Neuzugang. Die Gespräche seien "sehr vertrauensvoll" gewesen, was ein entscheidender Faktor für den Transfer war. Der offensive Mittelfeldspiele wolle den eingeschlagenen Weg des Bonner SC aktiv mitgestalten. "Man spürt, dass beim BSC etwas passiert und ich habe richtig Bock, meinen Teil dazu beizutragen."

Ob Cueto bereits für das Heimspiel gegen Gütersloh eine Option ist, wird man am Dienstagabend sehen. Der BSC hielt sich diesbezüglich in seiner Pressemitteilung bedeckt.

Zur bevorstehenden Begegnung sagt Trainer Sascha Glatzel: "Wir sind nicht chancenlos. Ich habe in allen unseren bisherigen drei Spielen Phasen gesehen, in denen wir wettbewerbsfähig waren. Die Zeit spielt für uns. Unsere Neuzugänge, die teilweise seit drei Monaten nicht mehr trainiert hatten, werden von Woche zu Woche stärker."

Gegner Gütersloh verlor zuletzt zweimal. In der Liga setzte es ein 1:3 gegen Düsseldorf II, im DFB-Pokal unterlag der FCG den Eisernen mit 0:5. Die Pokal-Pleite sei allerdings nicht das Spiel, das für Glatzels Analyse maßgeblich war. Vielmehr die Partien davor. Glatzels Fazit: "Gütersloh spielt sehr geradlinig und ist hungrig."