Der FC Luzern hat einen bemerkenswerten finanziellen Erfolg erzielt. Der Verkauf von Sascha Britschgi an Parma Calcio in Italien hat dem Verein eine der höchsten Ablösesummen seiner Geschichte eingebracht. Laut exklusiven Informationen von 4-4-2.ch beläuft sich die Transferentschädigung für Britschgi auf etwa 3,5 Millionen Euro.
Dies stellt für den FC Luzern eine aussergewöhnliche Summe dar und platziert den Transfer in die Top 5 der teuersten Verkäufe des Vereins. Zusätzlich wird vermutet, dass der FC Luzern eine marktübliche Weiterverkaufsklausel ausgehandelt hat. Der Wechsel des 19-jährigen Rechtsverteidigers nach Italien erfolgte vor einigen Wochen. Parma Calcio sicherte sich die Dienste des Luzerner Eigengewächses mit einem Fünfjahresvertrag bis 2030.
Die Entscheidung, Britschgi ziehen zu lassen, fiel dem FC Luzern nicht leicht. Der Verein war nicht bereit, den talentierten Spieler unter Wert abzugeben. Die erzielte Ablösesumme unterstreicht den Wert, den Luzern Britschgi beimisst. Der Rekordverkauf des FC Luzern bleibt weiterhin Luca Jaquez, der im vergangenen Winter für 6,5 Millionen Euro zum VfB Stuttgart wechselte. Britschgis Transfer reiht sich nun direkt dahinter ein und bestätigt die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins.
Für Britschgi selbst scheint der Wechsel nach Italien die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Bei Parma Calcio hat er sich bereits als Stammspieler etabliert und kann auf sechs Einsätze in der Serie A mit insgesamt 483 Spielminuten zurückblicken. Mit seinem jungen Alter von 19 Jahren hat Britschgi noch ein grosses Entwicklungspotenzial. Seine Leistungen in Italien könnten auch Auswirkungen auf die Schweizer Nationalmannschaft haben.