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Contini bleibt YB-Fan, seine Entlassung ist aber nicht für alle verständlich

kicker

Wirklich Argumente für sich konnte Giorgio Contini bei den Young Boys zuletzt nur noch selten sammeln. Nach wechselhaften Darbietungen war das 3:3 gegen die Grasshoppers dann der eine Dämpfer zu viel, die Reissleine wurde von den Verantwortlichen um Christoph Spycher anschliessend gezogen.

Überrascht von der Entlassung war auch Rolf Fringer. Zwar habe YB nicht das zeigen können, was man sich erhofft hat, meint er gegenüber blue Sport. Allerdings sei es wieder nur nach elf Spielen. "Das ist aus YB-Sicht sehr enttäuschend, dass man nach Patrick Rahmen auch Giorgio Contini nach ein paar Spielen schon wieder entlässt. Da machen sie als Verein keine gute Falle."

Ein wenig kann Fringer die YB-Führung, die den Entscheid mit zu starken Leistungsschwankungen und der fehlenden Entwicklung begründete, aber schon, denn ein Hin und Her hätte es schon gegeben. Zudem hat YB in seinen Augen jetzt eine "Top-Lösung". Fringer vermutet gar, dass es gerade durch den bereitstehenden Seoane so schnell gegangen ist.

Der "Glücksfall", der von 2018 bis 2021 Trainer von YB war und dreimal den Meistertitel holte, wird aber auch gewarnt: "Natürlich ist diese Mannschaft nicht gleich stark und nicht in derselben Euphorie, wie er sie damals übernommen hat. Diese Mannschaft brennt nicht mehr. Es wird sich zeigen, ob es wirklich am Trainer liegt, oder ob einfach zu wenig Leadertypen da sind."

Contini ist trotzdem dankbar

Der entlassene Contini wandte sich via Instagram noch am Abend der Entlassung an die Fans des BSC. Er blicke "mit Stolz und viel Dankbarkeit" auf die Zeit zurück, die er mit YB erlebt hat. In seiner Zeit habe es "viele emotionale Momente, besondere Erlebnisse und eine unglaubliche Leidenschaft für diesen Club" gegeben. Er dankt allen Beteiligten und natürlich auch den Fans, zu welchen er nun selbst zählt. Dies bestätigt er mit seinen letzten Worten: "Hopp YB"