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"Da passiert immer was": Pannewig auf dem Sprung in die Startelf

kicker

Schaut man genau hin, dann ergibt sich im Bochumer Mittelfeld sogar ein kleines Überangebot. Das gilt, obwohl Francis Onyeka wegen einer Muskelverletzung passen muss; auch er wäre auf Anhieb ein Startelf-Kandidat gewesen.

Der Leihspieler von Bayer Leverkusen erlitt jüngst im Testspiel gegen den Vizemeister eine Muskelverletzung, wird aber, so Trainer Dieter Hecking, "nicht länger als zwei oder drei Wochen" ausfallen. Noch länger ist Momo Kwarteng außen vor, aber auch ohne diese beiden bieten sich Hecking vor dem Start am Samstag in Darmstadt viele Alternativen.

Noch bleibt ungewiss, ob Ibrahima Sissoko und Matus Bero nicht doch noch kurzfristig den Klub verlassen, doch aktuell gibt es bei den beiden offenbar keine Bewegung. Die beiden Routiniers dürften beim Start gesetzt sein; fraglich noch, wer das Mittelfeld-Trio komplettiert.

Infrage käme Dortmund-Leihgabe Kjell Wätjen, der häufiger auf dem Platz mit etwas riskanten Pässen unterwegs ist, den Hecking aber unter anderem als Laufwunder lobte. Die größten Chancen jedoch besitzt wohl Mats Pannewig, der mit einer starken Vorbereitung den positiven Trend der vergangenen Saison bestätigte.

Pannewig hat "sehr gute Karten", in Darmstadt zu spielen

Der 1,95 Meter lange Mittelfeldmann, der als A-Jugendlicher vom FC Schalke zum VfL wechselte, sucht in der Regel mutig den Weg zum Tor. "Bei ihm hat man das Gefühl", so Hecking, "da passiert immer was." Häufig kommt der 20-Jährige bei seinen Aktionen in verheißungsvolle Abschluss-Situationen; ein wenig Ruhe vor dem Tor täte ihm allerdings auch noch gut.

"Gegen Leverkusen zum Beispiel fand ich ihn sehr präsent", lobt Hecking, "damit hat er sehr gute Karten, auch am Samstag in Darmstadt zu spielen." Pannewig also auf dem Sprung - es gebe aktuell "noch zwei, drei Positionen, auf denen wir uns Gedanken machen, was die beste Variante ist", so Hecking.

Holtmann fehlt noch gegen die Lilien

Neben Onyeka, Kwarteng und Erhan Masovic ist auch Linksaußen Gerrit Holtmann kein Kandidat für die Partie am Böllenfalltor. "Er kam erst später dazu und hatte Nachholbedarf, jetzt kam ein Infekt", berichtet Hecking. "Er sagt auch selbst, dass er aktuell noch nicht bei 100 Prozent ist."

Und Bochums Rolle nach vier Jahren Bundesliga nun im Unterhaus? "Ich wage nie eine Prognose, schließlich kann ja noch einen Monat lang auf dem Transfermarkt eine ganze Menge passieren", weiß Hecking. "Bei allen Kadern sehe ich eine gute Grundqualität. Auch das macht die Liga ja so spannend."