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"Das ist wirklich real": Esposito, ein hitziges Ende und ein kritischer River-Coach

kicker

Sein Team habe das entscheidende Spiel um den Einzug in die Runde der letzten 16 "mit Charakter und dem Willen, es nach Hause zu bringen", gespielt, erklärte Christian Chivu bei der Gazzetta dello Sport, nachdem Inter Mailand mit einem hart erkämpften 2:0 gegen River Platte eine Runde weitergezogen war.

Begünstigt durch einen Platzverweis für die Argentinier. "Nach der Roten Karte für Martinez Quarta war es natürlich einfacher für uns", räumte Chivu ein, ab der 66. Minute agierte die Nerazurri in Überzahl und nutzten dies, um den vorentscheidenden Treffer durch Francesco Esposito (72.) zu landen. Alessandro Bastoni machte in der Nachspielzeit den Sack für den Champions-League-Finalisten noch zu.

"Die erste Halbzeit war richtig hart, aber nach der Pause haben wir das Spiel besser kontrolliert, die Räume besser bespielt", meinte Chivu. Und nach der Pause auch drei exzellente Chancen durch Lautaro Martinez (51., 55., 58.), die der Stürmer aber allesamt liegenließ. Besser machte es dann Esposito, der die Mailänder in Seattle in der 72. Minute erlöste.

"Ich kann es immer noch nicht fassen, was gerade passiert ist. Als ich getroffen habe, habe ich einfach nur geschrien. Und als ich Lautaro auf mich zulaufen sah, wusste ich: Das ist wirklich real", meinte der erst 19-jährige Stürmer, der erst Anfang Juni nach zwei Jahren bei Spezia Calcio zurückgekehrt war. "Hinter diesem Moment stecken so viele Jahre harter Arbeit und Entbehrungen. Ich bin einfach überglücklich."

Weniger glücklich war dagegen River nach dem Aus. Vor allem die Szenen nach der Rudelbildung in der Nachspielzeit, die Marcos Acuna und Denzel Dumfries ausgelöst hatten. Der 33-jährige Abwehrspieler wollte auch nach der Partie keine Ruhe geben und Dumfries an den Kragen, konnte von seinen Mitspielern aber davon abgehalten werden. Rassitische Beleidigungen gab es wohl keine, wie die Gazzetta dello Sport schreibt, vielmehr sei die ganze Sache eine Fortsetzung eines Streits aus dem Jahr 2022, als Dumfries mit den Niederlanden im Elfmeterschießen (3:4) am späteren Weltmeister Argentinien mit Acuna in seinen Reihen im Viertelfinale scheiterte.

Gallardo äußert sich kritisch

Unabhängig davon äußerte sich River-Trainer Marcelo Gallardo dazu kritisch: "Was passiert ist, repräsentiert uns nicht, das ist nicht das Bild, das ich von River in der Welt haben möchte. Es war wirklich schmerzhaft." Das Aus für River sicher auch. Für Inter dagegen geht es als Sieger der Gruppe E gegen Fluminense weiter, das hinter Borussia Dortmund Zweiter in der Gruppe F wurde.