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Das steckte hinter den Freiburger Jubel-T-Shirts: "Dieser Spruch trifft es gut"

kicker

Es war ganz schön kalt, als die Mannschaft des SC Freiburg am Mittwochabend vor der Tribüne mit den Fans den 2:1-Sieg über den FC Basel zum Auftakt in die Europa-League-Saison bejubelte. Insofern war es den Spielern nicht zu verdenken, dass die meisten von ihnen das weiße T-Shirt, das plötzlich alle trugen, über ihre warme Jacke gestreift hatten. Doch was hatte es mit den T-Shirts überhaupt auf sich?

Vincenzo Grifo hatte einen ganzen Stapel von den Fans, von denen es viele ebenfalls anhatten, entgegengenommen und an seine Teamkollegen verteilt. "Kein Weg zu weit", lautete der aufgedruckte Spruch, garniert unter anderem mit der Europa-League-Trophäe. Für Christian Günter war das ein nur allzu passendes Motto nach den ersten Wochen dieser Saison.

"Das ist das, was uns auszeichnet: mannschaftlich geschlossen jeden Weg zu gehen für den anderen. Das machen die Fans für uns und wir müssen es auf dem Platz tun", sagte der Kapitän nach dem erfolgreichen Europapokal-Startschuss. "Das ist etwas, das wir uns bewahren müssen, weil ich glaube, da sind wir sehr, sehr gut als Team. Wir müssen jeden Weg gehen, auch wenn es wehtut und mal nicht läuft."

"Daran haben wir in der Länderspielpause sehr hart gearbeitet"

So wie zu Beginn der Spielzeit, als die Freiburger in der Bundesliga erst einmal zwei Niederlagen hatten hinnehmen müssen, ehe sie nach der Länderspielpause mit dem 3:1 gegen den VfB Stuttgart ein neues Gesicht zeigten. "Wir haben schon eine kleine Phase gehabt, in der es auch immer wieder gut ist, sich zu reflektieren, sich zu sammeln, zu wissen, warum man erfolgreich gewesen ist", betonte Günter. "Schlussendlich kann man aus den Niederlagen lernen, das haben wir getan. Dieser Spruch trifft ganz gut, warum wir dieses Jahr Europa League spielen dürfen."

Was genau ist in der Länderspielpause passiert? "Wir haben analysiert, was wir auf den Platz bringen müssen. Das haben wir als Team aufgearbeitet - dass wir einfach die Geschlossenheit auf dem Platz zeigen müssen. Daran haben wir in der Länderspielpause sehr hart gearbeitet und auch die Woche danach. Schön, dass es direkt Früchte trägt. Manchmal muss man vielleicht auch einen steinigen Weg gehen." Günters direkt hinterhergeschobene Warnung: "Wir brauchen uns auf nichts auszuruhen. Wir haben noch nichts erreicht."