Fehlercode: %{errorCode}

Davies gibt Einblicke: "Jetzt sieht alles gut aus"

kicker

Ob Länderspielpause ist oder nicht, spielt für Alphonso Davies auch in diesen Tagen keine große Rolle. Der Linksverteidiger des FC Bayern arbeitet nach seinem Kreuzbandriss unermüdlich an seinem Comeback. Den Ball hat er bereits seit Anfang September wieder am Fuß, nun peilt er die Rückkehr ins Mannschaftstraining an, für das es allerdings nach Klubangaben noch "kein Timing" gibt.

"Ich laufe und trainiere gut. Ich muss einfach noch ein bisschen mehr Muskelmasse aufs rechte Bein bekommen", berichtet Davies auf der Klubwebsite. "Als die Ärzte mir nach der Verletzung gesagt haben, wie lange es dauern könnte, dachte ich: 'Oh wow, das wird eine lange Reise.' Aber jetzt sieht alles gut aus." Der "schwerste Teil der Reha" sei jetzt vorbei.

Einfach war die Zeit nicht, seit er sich Ende März bei der kanadischen Nationalmannschaft verletzt hatte. "Der Prozess ist mental schwieriger als körperlich. Die Muskeln werden von selbst zurückkommen. Aber nicht zu wissen, wie lange man raus ist und ob man bestimmte Dinge machen kann - das ist hart." Manchmal sage der Körper: "Ich will nicht mehr. Dann musst du mental stark sein", hat er gelernt. "Das ist der einzige Weg, um es zu schaffen. Wenn du es nicht selbst machst, wird es niemand anderes für dich tun."

"Nicht so schnell, sondern so sicher wie möglich"

Auch mithilfe der anderen Langzeitverletzten Jamal Musiala (Luxation des Sprunggelenks und Wadenbeinbruch) und Hiroki Ito (Mittelfußbruch) - "es hilft, wenn man gute Leute um sich hat" - habe er es geschafft, sich nicht hängenzulassen oder zu jammern. Und dabei gibt er sich die nötige Zeit: "Das Einzige, was ich jetzt tun kann ist, mich zurückzukämpfen. Nicht so schnell, sondern so sicher wie möglich. Damit es hoffentlich nicht wieder passiert."

Ihm und Trainer Vincent Kompany kommt zugute, dass der Saisonstart auch in seiner Abwesenheit besser denn je verlief. Nach Josip Stanisic hilft inzwischen Konrad Laimer souverän als Linksverteidiger aus. Trotzdem kann es Davies "kaum erwarten, mit meinen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen" - und endlich wieder "den Sport auszuüben, den ich liebe".