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Der Kreis schließt sich: Lainer wechselt zu RB Salzburg

kicker

Unzufrieden in Gladbach

In Gladbach war Stefan Lainer unzufrieden mit seiner Reservistenrolle, schon im Winter wäre der Österreicher gerne zurück in die Heimat gewechselt. Bereits im Januar galt RB Salzburg als sein favorisiertes Ziel, damals kam es aber nicht zum Transfer. Jetzt aber schon. Beide Vereine machten den Transfer des 32 Jahre alten Rechtsverteidigers am Sonntagmittag offiziell. In Salzburg hat Lainer einen Zweijahresvertrag bis 2027 unterschrieben. Sein Vertrag in Mönchengladbach wäre noch bis 2026 gelaufen.

"Er kam mit dem Wunsch nach Veränderung aufgrund der gesunkenen Einsatzzeiten auf uns zu und wir freuen uns, dass es uns gemeinsam gelungen ist, eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden", wird Mönchengladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus in der Vereinsmitteilung zitiert. Sein Pendant aus Salzburg, Rouven Schröder, bezeichnet Lainer schon als "Führungsspieler, der nicht nur auf dem Spielfeld vorangehen wird, sondern auch in der Kabine".

"Mein Ziel hier ist es, alles dafür zu tun, dass der FC Red Bull Salzburg wieder auf höchstem Niveau spielt, am besten in der Champions League", wird Lainer zu seiner Rückkehr zu den zuletzt strauchelnden Mozartstädtern zitiert. "Ich will ein wichtiger Teil sein, wenn wir in die Erfolgsspur zurückfinden. Insgesamt sehe ich hier in Salzburg viel Potenzial, das es abzurufen gilt. Dieser Schritt zurück in die Heimat ist für mich eine tolle Chance, bei etwas Großem dabei zu sein."

Kein Handlungsdruck bei der Borussia

Mit der Rückkehr nach Salzburg schließt sich für Lainer ein Kreis: Der Außenverteidiger ist ein Kind der RB-Schule, schloss sich schon 2006 den Mozartstädtern an. Als Wunschspieler des damaligen Trainers Marco Rose kam er 2019 für eine Ablösesumme in Höhe von rund zehn Millionen Euro nach Gladbach.

Jetzt, springt für die Borussen allenfalls eine geringe Transfereinnahme heraus. Dafür profitieren die Gladbacher von einer ordentlichen Gehaltseinsparung. Jedoch besteht bei der Fohlenelf kein Handlungsdruck, unbedingt einen Nachfolger verpflichten zu müssen, da Trainer Gerardo Seoane mit dem vielseitig einsetzbaren Kevin Diks (28, kommt ablösefrei vom FC Kopenhagen) und Jens Castrop (21, kommt aus Nürnberg) bereits Alternativen für rechts hinten hat.