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Der Meister darf's erneut versuchen: Das sind die 18 Teams der Regionalliga Nordost

kicker

"Meister müssen aufsteigen" - diese Forderung hört man quer durch die Republik, doch aus dem Nordosten noch einen Tick lauter als anderswo. Neben der dort gegründeten Reform-Initiative drückt den Klubs aufs Gemüt, dass in diesem Sommer erneut der Meister nicht den Sprung in die 3. Liga geschafft hat. Lok Leipzig unterlag in den Aufstiegsspielen dem Nord-Vertreter TSV Havelse. Schon 2023 (Energie Cottbus gegen Unterhaching) und 2022 (BFC Dynamo gegen Oldenburg) blieb der Nordost-Meister sitzen, während 2024 Cottbus dank direkten Aufstiegsplatzes hoch durfte.

  1. 1. FC Lok Leipzig
  2. Hallescher FC
  3. Rot-Weiß Erfurt
  4. FSV Zwickau
  5. Carl Zeiss Jena
  6. Greifswalder FC
  7. Chemnitzer FC
  8. BFC Dynamo
  9. VSG Altglienicke
  10. Hertha BSC II
  11. ZFC Meuselwitz
  12. Hertha 03 Zehlendorf
  13. SV Babelsberg 03
  14. BSG Chemie Leipzig
  15. FSV Luckenwalde
  16. FC Eilenburg
  17. 1. FC Magdeburg II
  18. BFC Preussen

Lok Leipzig wird 2025/26 also weiterhin in der Regionalliga Nord spielen und müsste bei erfolgreicher Titelverteidigung wieder in die Extrarunde, diesmal gegen den Meister aus Bayern. Doch natürlich streben einige andere Nordost-Klubs ebenfalls Platz 1 in der Abschlusstabelle an, schon alleine aufgrund ihrer überdurchschnittlich großen Fangemeinden. Zumindest mittelfristig wollen Traditionsklubs wie der Hallesche FC, Carl Zeiss Jena, Rot-Weiß Erfurt, FSV Zwickau oder der BFC Dynamo in die 3. Liga. Und auch weniger geschichtsträchtige, aber dafür stark wachsende Vereine wie beispielsweise der Greifswalder FC schielen auf den Aufstieg. Halles neuer Trainer Robert Schröder machte bereits klar, dass einfach so Durchwursteln nicht genug ist: "Ich sehe hier die Qualität, jedes Spiel gewinnen zu können." Volkan Uluc, neuer Übungsleiter in Jena, ging etwas weiter als die um Zurückhaltung bemühte Vereinsführung: "Unser Anspruch ist Platz 1 bis 3."

"Lehrphasen" für den BFC Preussen

Erst mal viertklassig etablieren dürfte hingegen das Ziel der beiden Neulinge sein. Klubs, mit unterschiedlichen Vorzeichen: Zweitligist 1. FC Magdeburg schickt seine U 23 ins Rennen, während der BFC Preussen erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der seit 2012 fünfgleisigen Regionalliga dabei ist und mit einigen Transferbewegungen versucht, sportlich mitzuhalten. Daniel Volbert, Trainer der Berliner, ist auf Schwierigkeiten eingestellt: "Für den Verein ist der Aufstieg ein großer Moment. Wir werden sicherlich kommende Saison einige Lehrphasen überstehen müssen." 2024/25 stieg mit dem VFC Plauen ein Aufsteiger sofort abgeschlagen wieder ab, während sich Hertha 03 Zehlendorf mit Platz 12 wesentlich besser in der neuen sportlichen Heimat zurechtfand.

Neben der Problematik, dass nicht jeder Regionalliga-Meister aufsteigt, stößt die Anwesenheit zweiter Mannschaft hier und da auf vernehmbare Ablehnung. Im Nordosten ist - anders als in anderen Viertliga-Staffeln - die Problematik überschaubar, da neben dem 1. FC Magdeburg nur Hertha BSC mit einer Zweitvertretung antritt.