Das Spiel begann ereignisarm. Keines der Teams wollte den ersten Fehler machen, viel ging über den Kampf und immer wieder mussten Spieler gepflegt werden. Etwas aus dem Nichts folgte anschliessend die Schweizer Führung. Nach einer Eckballvariante fand Bruno Ogbus an der Strafraumgrenze Dion Kacuri. Dieser versuchte sich mit einem flachen Schuss mit links, fand die Lücke zwischen den Beinen der färöischen Abwehrspieler und traf so zum 1:0 in die untere linke Ecke.
Anschliessend waren die Färinger etwas besser und drückten auf den Ausgleich, fanden allerdings zu wenig Lösungen. Nachdem die Schweizer in der zweiten Halbzeit etwas besser waren, konnten die Nordländer dann in der 77. Minute ausgleichen. Die Reaktion der U-21-Nati folgte aber prompt: Direkt im Anschluss an den Anstoss schalteten die Schweizer schnell, brachten den Ball zur Mitte, wo Liam Chipperfield aus 16 Metern abschloss und herrlich zur 2:1-Führung traf.
Liam Chipperfield war dann auch fünf Minuten später wieder im Mittelpunkt. Er übte starkes Pressing auf die Verteidigung aus, eroberte den Ball und wurde im Strafraum regelwidrig gesoppt. Den allfälligen Elfmeter vergab Labinot Bajrami zwar, konnte den Nachschuss allerdings zum 3:1 ins Tor schiessen.