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Deschamps-Liebling Manu Koné: "Ich gehöre zu den Besten"

kicker

Allein ein Blick auf seine Statistiken reicht schon, um die steil erklommene Karriereleiter von Manu Koné zu erkennen. War der aus dem Großraum von Paris (Colombes) stammende Mittelfeldspieler im Jahr 2021 von seinem Ausbildungsklub FC Toulouse zur Gladbacher Borussia gewechselt, folgte vor einem Jahr nach guten Bundesliga-Jahren (79 Einsätze) der Umzug nach Italien zur AS Rom.

Mit den Hauptstädtern qualifizierte sich Koné in der vergangenen Serie-A-Spielzeit fast noch für die Champions League, musste sich schlussendlich aber mit Platz 5 begnügen. Aktuell spielt der 24-Jährige mit ivorischen Wurzeln mit der Roma um den Titel, im engen Meisterrennen herrscht Punktgleichheit mit Spitzenreiter Inter Mailand.

Koné hofft, "so weitermachen zu können"

Koné gehörte an allen elf Spieltagen zur Startelf von Trainer Gian Piero Gasperini und hatte letzte Saison bereits 34-mal gespielt - hiervon 31-mal unter den ersten elf Akteuren. Kurzum: Der erst 24-jährige Motor etablierte sich nach seiner Bundesliga-Stippvisite auch in Italiens Oberhaus schnell.

Was auch Frankreichs Nationalcoach Didier Deschamps nicht entgangen ist. Koné nämlich ist im mit Weltklasse-Akteuren gespickten Kader der Grande Nation ebenfalls längst kein Reserve- oder Rotationsspieler mehr. Der Ex-Gladbacher ist 2025 vielmehr der Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten für Frankreich - und will nun bei den kommenden WM-Qualifikationsspielen gegen die Ukraine (Donnerstag, 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) und in Aserbaidschan (Sonntag, 18 Uhr) das Ticket fürs Großturnier 2026 buchen.

"Ich bin mit meiner Entwicklung zufrieden, denn allein durch meine Nominierung für diesen Kader gehöre ich heute zu den Besten", sagte Koné nun an diesem Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Verfolger Ukraine und fügte direkt an: "Ich hoffe, so weitermachen zu können und das Vertrauen meiner Teamkollegen und insbesondere des Trainers zurückzuzahlen."

„Ich stehe nicht unbedingt im Rampenlicht.“ (Manu Koné)

Dabei wisse er, dass es sicherlich nicht immer so steil nach oben weitergehen wird: "Ich lerne noch. Und versuche, den Erwartungen gerecht zu werden, um so meinen Weg erfolgreich fortsetzen zu können." Ihm sei von Anfang an klargewesen, dass es in dem qualitativ hochwertigen französischen Kader "nicht viele Chancen auf Einsatzzeit gibt, deshalb muss man sofort voll da sein."

Das sei er gewesen, was sein Nationaltrainer mit entsprechender Einsatzzeit quittierte. Deschamps hatte diesbezüglich zuletzt schon einmal gemeint, dass Koné wohl aktuell einer der am meisten unter dem Radar laufenden Topspieler in Frankreich sei.

Dieser These pflichtete der Roma-Profi nun bei: "Da stimme ich im Prinzip zu. Ich stehe nicht unbedingt im Rampenlicht, vielleicht weil ich so früh in meiner Karriere ins Ausland gegangen bin und die Leute in Frankreich mich nicht so gut kannten." Nun, so glaubt Koné jedenfalls, dürften die Leute "nach meinen jüngsten Leistungen für die Nationalmannschaft etwas mehr auf mich aufmerksam geworden sein".