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Die Hüfte: Schuler bleibt Herthas Sorgenkind

kicker

Das Treiben seiner Kollegen verfolgt er in diesen Tagen mit einigem Abstand. Spiel- und Passformen und die Trainingsspiele - die Kernelemente des Mannschaftstrainings finden seit dem Start der Vorbereitung am Montag ohne Luca Schuler statt. Der Stürmer arbeitet die meiste Zeit individuell mit Athletiktrainer Hendrik Vieth. Noch immer plagt den 26-Jährigen jene Muskelverletzung im Hüftbereich, die ihn bereits ausgangs der abgelaufenen Saison vom Dienst abgehalten hatte.

"Ich hätte mir gewünscht, dass Luca schon an mehr Teilen des Mannschaftstrainings teilnehmen kann, speziell an technischen Abläufen. Aber das ist aktuell nicht möglich", sagt Trainer Stefan Leitl. "Von daher ist es schwierig, eine Prognose abzugeben", was den konkreten Zeitplan einer Rückkehr in die Vollbelastung angeht.

Für den vor einem Jahr ablösefrei vom 1. FC Magdeburg in die Hauptstadt gewechselten Schuler kommt die hartnäckige Blessur zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. In keinem Mannschaftsteil ist bei Hertha gerade so viel Bewegung wie im Angriff. Die Berliner stellen sich im Sturm neu auf.

Gesucht wird der passende Nebenmann für Fabian Reese

Derry Scherhant wechselte dank einer Ausstiegsklausel für zwei Millionen Euro zum Bundesligisten SC Freiburg, die auslaufenden Verträge von Smail Prevljak (noch ohne neuen Klub) und Florian Niederlechner (1860 München) wurden nicht verlängert. Eigengewächs Luca Wollschläger zog es zum Drittligisten 1. FC Saarbrücken.

Nach Sebastian Grönning, den Hertha ablösefrei vom Drittliga-Zehnten FC Ingolstadt holte und der seine Zweitliga-Tauglichkeit erst noch nachweisen muss, soll ein weiterer - möglichst hochkarätiger - Mittelstürmer kommen. Gesucht wird in dieser Vorbereitung der passende Nebenmann für Fabian Reese. Schuler hat ein wechselhaftes erstes Jahr in Berlin hinter sich. 20 Liga-Einsätze, vier Tore, der bislang letzte Auftritt datiert von Anfang April (1:0 in Köln): Jetzt verliert er weiter wertvolle Zeit.