Der FC Thun glänzt in der laufenden Saison und führt überraschend die Tabelle an. Ein Erfolgsfaktor ist dabei die starke Präsenz heimischer Spieler: Kein Team in der Super League hat in der Hinrunde mehr Schweizer eingesetzt als die Berner Oberländer. Von insgesamt 24 eingesetzten Spielern waren 17 Schweizer, fast drei Viertel des Kaders.
Schweizer Spieler können, müssen aber nicht unbedingt ein Erfolgsrezept sein. Der FC St.Gallen macht das deutlich: Die Ostschweizer setzten in der Hinrunde am wenigsten auf einheimische Akteure, liegen aber nur drei Punkte hinter Thun auf Rang zwei.