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Duell der Trainer-Verschleuderer und schwierige Torschützen-Aufholjagd

kicker

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Schalke 62-Mal größer als Fürth

Mit Schalke und Hertha BSC eröffnen heute die beiden mitgliederstärksten Zweitligisten die Saison 2025/26. Die Knappen sind in der Hinsicht einsame Spitze, immerhin hat Königsblau mehr eingetragene Anhänger als zwölf der mitgliederschwächsten Zweitligisten zusammen. Den größten Zuwachs seit dem Sommer 2024 hat aber einen Aufsteiger erlebt: Pokalfinalist und Drittliga-Meister Arminia Bielefeld verzeichnete mehr als 10 000 neue Mitglieder. Interessant ist auch die Entwicklung beim SV Elversberg. Die Saarländer konnten die Zahl ihrer Mitglieder seit Juli 2024 mehr als verdoppeln.

Schalke und Hertha BSC wollen beide die turbulente Vorsaison vergessen machen. Das zeigte sich auch an der Trainer-Fluktuation: Seit Schalkes Abstieg 2023 begegneten sich in dem Duell nie zweimal dieselben Trainer. Bei Schalke saßen Matthias Kreutzer, Karel Geraerts, Jakob Fimpel und zuletzt Kees van Wonderen gegen die Hertha auf der Bank, bei den Berlinern waren es Pal Dardai, Cristian Fiel und dann Stefan Leitl.Nun ist es auf Schalker Seite Miron Muslic, der auf dem Papier eigentlich ruhigen Gewissens in die Saison starten kann. Denn: Wenn keines der beiden Teams in einer Zweitliga-Saison ein Ab- oder Aufsteiger war, konnte Hertha noch nie gegen Schalke gewinnen. Für die Zuschauer dagegen wichtig: Noch nie endete das Duell in der 2. Liga torlos, nur einmal fiel lediglich ein Treffer.

Fünf große Träume noch am Leben

Unter der Woche wurde die 2. Qualifikations-Runde für die Ligaphase der Champions League 2025/26 ausgespielt. Weitergekommen sind unter anderem fünf Teams, die noch nie Königsklassen-Luft schnuppern durften. Der nordmazedonische Klub Shkendija Tetovo hat sogar noch nie an einer Europapokal-Endrunde teilgenommen. Dieses Jahr wird ihr Traum allerdings wahr: Wenn sie Runde 3 gegen Qarabag Agdam überstehen, sind sie sicher mindestens in der Ligaphase der Europa League dabei. Wenn sie verlieren, müssen die Nordmazedonier in die Play-offs zur Europa League und wären dann sicher mindestens in der Conference League.

Wird Linz zu Sturms erster Stolperfalle?

Auch in der Bundesliga geht es heute los. Also in der österreichischen Admiral-Bundesliga. Dort bestreitet heute Abend um 20.30 Uhr der aktuelle Meister Sturm Graz das erste Spiel beim Linzer ASK. Die letzten fünf Saisonauftakt-Partien waren für Sturm aber eher durchwachsen. Nur 2023/24 gelang am ersten Spieltag ein souveräner 3:0-Auftaktsieg gegen Austria Wien, ansonsten gab es zwei Remis und zwei Niederlagen. Die Linzer blieben dagegen in den letzten sechs Auftaktpartien immer ungeschlagen und siegten fünfmal davon. So wird es für Sturm Graz ein schwerer erster Schritt, um in einen elitären Kreis zu gelangen. Drei Meistertitel in Folge gelang (nach dem 2. Weltkrieg) nur Austria Wien, Wacker Innsbruck und RB Salzburg.

Bär und Baumann können aufholen

Heute Abend um 19 Uhr startet auch die 3. Liga mit der Partie zwischen Rot-Weiß Essen und 1860 München. Im Rennen um die Spitze haben zwei andere Klubs jedoch Vorsprung. Denn, was die Rekordtorjäger-Tabelle angeht, sind aktuell der Saarbrücker Dominic Baumann und Marcel Bär von Erzgebirge Aue in den Top 10. Bis zum Platz 1 der Liga, Anton Fink mit 136 Toren, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Und von unten rücken Torjäger wie Terrence Boyd (Mannheim/ 60 Tore) und Timmy Thiele (Cottbus/ 59 Tore) nach.

Mehr Daten und Fakten zum Start der 3. Liga findet ihr hier.