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Dynamo beruft Aufsichtsrat Kasper zum kommissarischen Geschäftsführer

kicker

Als die SG Dynamo Dresden am Sonntagnachmittag mitteilte, dass der auslaufende Vertrag mit Sport-Geschäftsführer Thomas Brendel nicht verlängert wird und der Klub den 49-Jährigen mit sofortiger Wirkung freistellt, versicherte der Zweitligist im selben Atemzug, die Handlungsfähigkeit des Klubs mit einer Interimslösung für die Position zu sichern. Am Dienstag ließ der Klub dann Taten folgen und präsentierte Dr. Jürg Kasper als kommissarischen Geschäftsführer, der sein bisheriges Amt als Aufsichtsrat in diesem Zuge niederlegt.

"Wir danken Dr. Jürg Kasper für seine Bereitschaft, weitere Verantwortung für unseren Verein zu übernehmen, um gemeinsam diese Phase des Übergangs zu meistern", wird Jens Heinig, Aufsichtsratsvorsitzender der SGD, in einer entsprechenden Mitteilung zitiert. Der 56-Jährige habe dank seiner über zehnjährigen Erfahrung im Aufsichtsrat des Vereins "das nötige Wissen über wichtige Themen des Tagesgeschäfts sowie die anstehenden strategischen Aufgaben", begründet Heinig die Entscheidung zugunsten Kaspers.

Mitgliederversammlung soll neue Fakten schaffen

Mit der Berufung Kaspers schafft der Klub Fakten vor der Mitgliederversammlung, die für kommenden Samstag angesetzt ist und in deren Rahmen der Aufsichtsrat neu gewählt wird. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung soll sich das neugewählte Gremium "schnellstmöglich der zukünftigen Struktur und Nachbesetzung der vakanten Geschäftsführer-Stellen annehmen".

Kasper soll den einzig verbliebenen Geschäftsführer Stephan Zimmermann (Finanzen) im kaufmännischen Bereich unterstützen. Gleichzeitig werde Zimmermann nach der Freistellung Brendels übergangsweise dessen Aufgaben im sportlichen Bereich bearbeiten. Kasper werde nicht im sportlichen Bereich eingreifen.

"Zusammen mit Cheftrainer Thomas Stamm und seinem Trainerteam sowie dem Kaderplaner und den Scouts werden wir die anstehende Wintertransferphase vorbereiten", blickt Zimmermann den kommenden Wochen entgegen, die für die Sachsen keine leichte Aufgabe darstellen. Letztmals Ende August konnte die SGD ein Ligaspiel gewinnen, mit lediglich sieben Punkten steht der Klub auf dem vorletzten Platz der 2. Bundesliga.