Bereits seit der vergangenen Woche durfte sich Anas Bakhat bei Eintracht Braunschweig im Probetraining zeigen, nachdem der 25-Jährige seit dem Sommer vereinslos gewesen war. Mit Erfolg: Beim BTSV unterschrieb Bakhat einen Vertrag bis zum Saisonende und wird mit der Rückennummer 18 auflaufen.
"Anas hat sich in den vergangenen Tagen im Training positiv präsentiert. Mit seinen Fähigkeiten im letzten Drittel und seiner Flexibilität gibt er uns eine weitere Komponente für unser Offensivspiel", lobt Sport-Geschäftsführer Benjamin Kessel auf der Vereinshomepage. "Zudem hat er sich auch in der Kürze der Zeit direkt in unsere Mannschaft integriert, was für uns neben den sportlichen Fähigkeiten ein wichtiger Punkt ist."
Bereits eineinhalb Jahre unter Trainer Backhaus
Zuvor hatte der gebürtige Mainzer eineinhalb Jahre bei Alemannia Aachen unter Vertrag gestanden und mit dem Traditionsverein die Rückkehr in den Profifußball gefeiert. Sein Trainer bei der Alemannia? Heiner Backhaus. Unter dem 43-Jährigen absolvierte der Mittelfeldspieler, der seinerzeit aus Düren nach Aachen gewechselt war fünf Regionalliga- (zwei Tore) und 22 Drittligaspiele (vier Tore). Trotz Klassenerhalt verlängerte der Drittligist den Vertrag mit Bakhat im Sommer nicht mehr.
Umso mehr freut er sich nun auf die Chance eine Liga höher: "Die letzten Monate waren für mich nicht einfach, deshalb bedeutet es mir umso mehr, wieder Fußball spielen zu dürfen und Teil dieser Mannschaft zu sein. Die Jungs haben mich direkt super aufgenommen, dafür bin ich sehr dankbar", erklärt Bakhat, in dessen Vita auch 23 Drittligaspiele für den 1. FC Kaiserslautern stehen. "Mein Fokus liegt jetzt voll auf dem Freitag und meinem ersten Heimspiel als Löwe - ich hoffe, dass wir gemeinsam einen starken und erfolgreichen Rückrundenauftakt feiern können."
Dann (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) empfangen die Braunschweiger mit dem 1. FC Magdeburg einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, der momentan drei Zähler weniger auf dem Konto hat als der BTSV.