Lucas Falcao ist gebürtiger Brasilianer, er stammt aus Cuiabá weit im Landesinneren. Im Verlauf seines noch jungen Lebens aber entwickelte sich der heute 26-Jährige zum Weltenbummler: Er spielte in frühen Jahren in den USA, dann folgten Stationen in Spanien, Deutschland, Griechenland, Schweden, Kroatien und zuletzt in Finnland. Nun kehrt er in die Bundesrepublik zurück, in der er von 2019 bis 2022 bereits für Viktoria Berlin in der 3. Liga und der Regionalliga Nordost kickte.
Damals hatte Falcao durchaus seine Spuren hinterlassen: In der 3. Liga sammelte er 32 Einsätze (6 Treffer), eine Liga darunter kam er auf den beachtlichen Wert von 22 Toren in 61 Spielen. Diese Zahlen soll er nun ausbauen, hofft der FC Rot-Weiß Erfurt, der den Stürmer am Sonntag als ersten Winterzugang präsentierte.
"Passt hervorragend zu unserer Idee"
"Lucas hat seine Qualität bereits in Deutschland unter Beweis gestellt. Mit seiner Erfahrung und Klasse wird er unsere junge Mannschaft bereichern. Er ist mutig im Eins-gegen-eins, denkt offensiv und passt hervorragend zu unserer Spielidee", lobt Cheftrainer Fabian Gerber. Zuletzt stand der 1,75 Meter große Angreifer beim finnischen Erstligisten FC Haka unter Vertrag. In der Veikkausliiga, die im Frühjahr beginnt und im Herbst endet, traf er zweimal in 17 Partien und ging mit seinem Team auf dem vorletzten Tabellenplatz ins Ziel.
In Erfurt erhält Falcao die Rückennummer 55, einen Vertrag bis Sommer 2027 und wird bereits am Montag zum Trainingsauftakt zur Mannschaft stoßen. Die Thüringer, die als Tabellendritter der Regionalliga Nordost überwintern, haben ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr am 1. Februar gegen den Greifswalder FC.