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Ein ehemaliger Nati-Crack übt scharfe Kritik am FC Zürich

kicker

Der FC Zürich erlebt eine schwierige Phase in der Super League. Nach der 0:3-Niederlage im Derby gegen die Grasshoppers folgte nun eine 0:1-Pleite beim FC Lugano. Der FCZ hinkt den hohen Erwartungen deutlich hinterher. Im Studio von blue Sport äussert sich Ex-Nationalspieler Admir Mehmedi kritisch zur aktuellen Situation des Clubs.

"Aus FCZ-Sicht kann man sich mit Mittelmass nicht zufriedengeben. Vor der Saison sagt man immer, man wolle einen dominanten Fussball spielen, à la Ajax. Von dem sieht man wenig in ihrem Spiel", erklärt Mehmedi. Der Experte vermisst eine klare Strategie und Spielidee beim FCZ. Er stellt die provokante Frage: "Selbst jetzt, nach neun Spielen, ist die Frage: Für was und welche Spielidee steht der FCZ im Oktober 2025?" Mehmedi betont, dass die Mannschaft angesichts ihrer ambitionierten Ziele völlig anders auftreten müsse.

Besonders kritisch sieht er das Verhalten einiger Spieler auf dem Platz. "Es gibt viele Spieler, die die Hände verwerfen und diskutieren und nicht unmittelbar umschalten, obwohl sie wissen, worum es eigentlich geht", bemängelt der 76-fache Internationale. Mehmedis Kritik beschränkt sich nicht nur auf das Spiel in Lugano. Er sieht grundsätzliche Probleme beim FCZ: "Wenn man den FCZ in dieser und in der letzten Saison beobachtet hat, dann fehlt mir etwas, auch innerhalb dieses Klubs." Der Experte fordert eine klare Richtung und fragt: "Wir warten seit zweieinhalb Jahren auf einen Trend. Wohin soll das gehen? Welche Strategie ist dahinter?" Der FC Zürich steht nun vor der Herausforderung, schnell Antworten auf diese drängenden Fragen zu finden und die Leistung auf dem Platz zu verbessern.