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"Ein kleines Märchen für sie": Torhüterin Peng wechselt zu Chelsea

kicker

Werder Bremen verliert Leistungsträgerin

In der Frauen-Bundesliga steht so manche hochkarätige Torhüterin zwischen den Pfosten, doch für viele lieferte in der vergangenen Saison keine Torfrau bessere Leistungen ab als Livia Peng - auch für den kicker. Die Schweizerin landete deswegen in der Elf der Saison im Tor.

Ihre Qualitäten blieben auch internationalen Topklubs nicht unbemerkt, und einer klopfte nun bei Werder Bremen an. Der FC Chelsea, in der vergangenen Saison Meister in England, griff zu. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Werders Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball Birte Brüggemann verriet aber immerhin, dass Peng für den Fall eines Angebots von der Insel eine Klausel im Vertrag eingebaut hatte. "Wir haben bei diesem Transfer ein lachendes und ein weinendes Auge. Der Wechsel von Livia ist menschlich und sportlich ein herber Verlust für uns, gleichzeitig haben wir uns beim Vertragsabschluss vor zwei Jahren diese tolle Entwicklung bei ihr erhofft", so Brüggemann. "Dass Livia bereits jetzt und darüber hinaus zu ihrem Traumverein Chelsea wechselt, ist ein kleines Märchen für sie und eine Bestätigung der tollen Arbeit in unserem Klub.

Warme Worte für Werder

Peng war im Sommer 2023 von UD Levante an die Weser gewechselt und absolvierte für Bremen insgesamt 45 Pflichtspiel-Einsätze. In der vergangenen Saison hielt sie in sieben Bundesligaspielen ihren Kasten sauber, Bremen landete letztlich auf dem siebten Tabellenplatz.

"Die zwei Jahre bei Werder Bremen waren für mich eine sehr prägende und besondere Zeit. Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen, die Unterstützung und all die Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben", sagte Peng, die bei der Schweizer Nationalmannschaft neunmal zum Einsatz kam. "Werder wird immer einen Platz in meinem Herzen haben - gleichzeitig freue ich mich jetzt auf die neue Herausforderung, die vor mir liegt."