Elfmal hat Viktoria Köln, das nach dem Abgang des langjährigen Erfolgstrainers Olaf Janßen einen Umbruch eingeleitet hat, auf dem Transfermarkt schon zugeschlagen, mit Verthomy Boboy wurde der zweite Abwehrspieler nach Meiko Sponsel (1. FC Köln II) unter Vertrag genommen.
Den hatte sich Boboy letztlich verdient, weil der 22-Jährige im Training und als Gastspieler in den Testspielen gegen den SC Wiedenbrück und den Bonner SC überzeugen konnte. "Verthomy hat im Training einen starken Eindruck hinterlassen - auch menschlich passt er sehr gut in unser Team. Deshalb wünschen wir ihm und natürlich auch uns, dass er den nächsten Schritt macht, sich bei uns weiterentwickelt und uns sportlich weiterhilft", meinte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters.
Der Abwehrspieler wechselt von der U 23 des belgischen Spitzenklubs Standard Lüttich an den Rhein, 30-mal lief der gebürtige Kölner vergangene Saison für die Zweitvertretung der Lütticher auf. Vor seinem Engagement in Belgien durchlief er die Ausbildung beim VfL Bochum und Schalke 04, für die Königsblauen brachte er es auf 47 Einsätze in der Regionalliga-Mannschaft.
"Für mich war klar: Ich möchte Teil von Viktoria sein"
"Köln bedeutet mir sehr viel, ich bin ein Kölner Junge durch und durch. Ich kenne Viktoria schon lange und habe die positive Entwicklung des Vereins verfolgt. Deshalb war für mich klar: Ich möchte Teil von Viktoria sein." Das ist Boboy nun, für den es mit seinem neuen Team erstmals am 3. August ernst wird. Da gastiert Aufsteiger Schweinfurt 05 am 1. Spieltag bei den Höhenbergern.