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Wimmer legt den Finger in die Wunde: "Nicht so weit, wie einige gedacht haben"

kicker

So vielversprechend es für den SSC Jahn Regensburg in den Testspielen der Winterpause ausgesehen hatte, so ernüchternd verlief das erste Pflichtspiel im neuen Jahr. Nach zwei 2:0-Erfolgen gegen die ESG Tirol und die SpVgg Greuther Fürth, die bei manch einem Fan Hoffnung für eine sorgenfreie Rückrunde geweckt hatten, blieb der Jahn zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte im bayerischen Duell mit dem FC Ingolstadt chancenlos. Mit 3:0 ging der SSV schließlich baden - und das vor eigener Kulisse.

„"Und dann schießen wir uns die zwei Tore ja selber"“ (Jahn-Trainer Michael Wimmer)

Das Gezeigte wollte und konnte Jahn-Trainer Michael Wimmer nach der Partie am Mikrofon von MagentaSport nicht schönreden. Stattdessen legt er den Finger an einem "gebrauchten Tag" direkt in die Wunde: "So wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind - von der Leidenschaft, vom Zweikampfverhalten und vom Engagement her, das war nicht ausreichend." Vielleicht habe sein Team gedacht, dass nach der guten Vorbereitung alles von selbst geht. "Und dann schießen wir uns die zwei Tore ja selbst", so der 45-Jährige weiter, der im selben Augenblick von Naivität sprach.

Tatsächlich zeigte sein Team einen uninspirierten Auftritt. Vorne lief so gut wie nichts zusammen, hinten leisteten sich die Akteure in Weiß-Rot immer wieder entscheidende Patzer, die Ingolstadt an diesem Tag konsequent nutzte, wie beim 0:2. Für Wimmer war es eine "beschissene" erste Halbzeit - und dennoch geht sein Blick nach vorne: "Deshalb ist jetzt nicht auch alles schlecht, aber wir müssen lernen und so kann es nicht gehen. So naiv geht das nicht. Wir müssen schnell wieder zurück"

Wimmer findet klare Worte

Um das Erlebte in Zukunft zu verhindern, werde man die Kritikpunkte "morgen knallhart ansprechen. Indem wir auch wieder ansprechen, dass wir vielleicht nicht so weit sind, wie einige - vielleicht auch Außenrum - gedacht haben, dass wir vielleicht jetzt schon sind. Nein, es geht knallhart um den Klassenerhalt und das muss man einfach eindeutig ansprechen. Und so müssen wir Fußball spielen."

Knapp eine Woche Zeit hat der SSV nun, ehe man auswärts am Samstag in einer Woche auf Duisburg trifft (16.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Und dann gilt es für den Jahn, wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.