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"Ein starkes Zeichen": Ulm angelt sich Bayern-Talent Scholze

kicker

Nach dem Abstieg in der 3. Liga sortiert der SSV Ulm 1846 Fußball seinen Kader neu, 13 Abgängen stehen in diesem Sommer bereits sieben Zugänge gegenüber. Am Freitag vermeldeten die Spatzen nun den achten Neuen: Max Scholze kommt von der zweiten Mannschaft des FC Bayern zum SSV und unterschreibt einen Zweijahresvertrag bis zum Sommer 2027. In der Hinrunde der abgelaufenen Saison hatte der 20-jährige Rechtsverteidiger bereits Erfahrung in der 3. Liga sammeln können, vom deutschen Rekordmeister war er an den SC Verl ausgeliehen.

"Wir freuen uns, Max Scholze in Ulm begrüßen zu dürfen. Er ist ein gut ausgebildeter, entwicklungsfähiger Spieler, der trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln konnte", begrüßt SSV-Geschäftsführer Markus Thiele seien Neuzugang in der Vereinsmitteilung. "Dass sich ein weiterer Spieler mit großem Potenzial bewusst für die Spatzen entschieden hat, ist ein starkes Zeichen."

Debüt in der deutschen U 19

Scholze wurde zunächst im Nachwuchsleistungszentrum von Dynamo Dresden ausgebildet, ehe er 2019 in die Jugend der Bayern wechselte. Dort hangelte sich der rechte Verteidiger bis in die 2. Mannschaft hoch, zugleich durfte er im Mai 2024 sein Debüt in der deutschen U-19-Nationalmannschaft feiern. Insgesamt stehen unter anderem 10 Einsätze in der UEFA Youth League sowie 40 Spiele in der Regionalliga Bayern für Scholze im Münchner Trikot zu Buche.

Im Sommer 2024 ging es für den 20-Jährigen auf Leihbasis zum SC Verl, wo er jedoch auf nur 131 Minuten in sechs Spielen kam und sogar einmal für die Reserve in der Oberliga Westfalen auflaufen musste. Die Leihe wurde daher nach nur einem halben Jahr vorzeitig abgebrochen, Scholze kehrte zu den Bayern zurück und lief aber auch nur neunmal für die Zweitvertretung auf.

Mehr Einsatzzeit soll es nun in Ulm werden. "Ich freue mich sehr auf die reizvolle Aufgabe bei den Spatzen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich hier sportlich und persönlich in einem tollen Umfeld weiterentwickeln kann", kommentiert Scholze selbst seinen Wechsel von der Isar an die Donau. "Ich werde hart arbeiten, um meinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beizutragen."