Die Ära von Kevin De Bruyne bei Manchester City endet in diesem Sommer nach insgesamt zehn Jahren, in denen der Mittelfeldspieler unter anderem sechsmal die englische Meisterschaft und 2023 den Champions-League-Titel holte. Der Vertrag des Belgiers lief aus, die Verantwortlichen der Skyblues entschieden sich gegen ein weiteres Engagement.
Durchaus überraschend für De Bruyne selbst, der "ein bisschen geschockt und überrascht" war. Er sei der Meinung, "dass ich immer noch eine Menge zu bieten habe. Ich bin mir bewusst, dass ich nicht mehr 25 bin, aber ich kann immer noch meinen Job machen."
Davon sind nicht nur er, sondern auch andere Vereine überzeugt. Nach der Bekanntgabe seines Abschieds aus Manchester brachten sich zunächst die MLS-Klubs Inter Miami und Chicago Fire ins Gespräch, De Bruyne bevorzugte aber einen Wechsel innerhalb Europas.
Was nun die SSC Neapel ausnutzte: Der frisch gekürte italienische Meister verkündete am Donnerstag die Verpflichtung De Bruynes. "Kevin ist stolz, einer von uns zu sein", schreibt der Verein auf seinen sozialen Kanälen, auch Präsident Aurelio Di Laurentiis postete ein Bild von ihm beim Handshake mit dem Belgier.
Vereint mit Lukaku
Die Stadt am Fuße des Vesuvs ist die erste Station für De Bruyne in Italien. Zuvor spielte er in seiner belgischen Heimat, für den FC Chelsea, in Deutschland für Bremen und Wolfsburg und ab 2015 schließlich in Manchester.
Bei der SSC trifft De Bruyne auf seinen langjährigen Nationalmannschaftskollegen Romelu Lukaku, der mit 14 Toren einen großen Anteil am insgesamt vierten Meistertitel hatte.