International ist die "Connected Ball"-Technologie bereits erprobt - unter anderem bei der Weltmeisterschaft 2022 und der Europameisterschaft 2024 kam sie schon zum Einsatz. Mit dem DFB-Pokal-Finale in Berlin bringt der DFB in Zusammenarbeit mit seinem offiziellen Ballpartner Derbystar diese Innovation nun erstmals in den nationalen Klubfußball.
Ein im Ball integrierter Sensor erfasst während der Partie zwischen Rekordpokalsieger Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart am 23. Mai in Echtzeit hochpräzise Daten zu Ballkontakten, Geschwindigkeit, Flugbahn und Rotation. Dabei bleibt die Performance unverändert: Gewicht, Flug- und Sprungeigenschaften des Balls werden durch die Technologie nicht beeinflusst.
Die gewonnenen Daten werden unter anderem für Prozesse im Rahmen des VAR sowie für halbautomatisierte Abseitsentscheidungen genutzt. Ferner ermöglichen sie detaillierte technische und taktische Analysen und eine anschauliche Visualisierung zentraler Spielsituationen wie Dribblings, Pässe oder Abschlüsse.
Optisch kommt der Finalball mit goldenen Elementen und einer vollständig individualisierten Gestaltung daher: Jedes einzelne Designpanel zeigt den Weg der Finalisten von der ersten Pokalrunde bis ins Finale.