Zwei Nationen dominieren nach derzeitigem Stand die Klub-WM in den USA, und beiden hätte das im Vorfeld wohl nicht jeder zugetraut: Nur Brasilien und Deutschland sind mit je zwei Mannschaften ins Viertelfinale eingezogen - und haben die Chance, jeweils ein Halbfinale untereinander auszutragen.
Fluminense überraschte im Achtelfinale Champions-League-Finalist Inter Mailand (2:0) und trifft im ersten Viertelfinale am Freitag (21 Uhr) auf Manchester-City-Schreck Al-Hilal aus Saudi-Arabien. Palmeiras entschied das brasilianische Achtelfinale gegen Botafogo mit 1:0 für sich und spielt in der Nacht auf Samstag (3 Uhr) gegen den FC Chelsea (4:1 n. V. gegen Benfica Lissabon) um den Einzug ins Halbfinale. Dieses findet am Dienstag (21 Uhr) im MetLife Stadium in New Jersey statt.
In der unteren Turnierhälfte dominieren die europäischen Teams, die dort ab sofort unter sich sind. Schon jetzt steht damit fest, dass mindestens ein Klub aus Europa im Finale am Sonntag, 13. Juli (21 Uhr), dabei sein wird. Und die Bundesliga hat gute Chancen, einen dieser Klubs zu stellen.
Der FC Bayern trifft nach seinem 4:2-Erfolg gegen Flamengo am Samstag (18 Uhr) in Atlanta auf Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und könnte es bei einem Sieg danach mit Borussia Dortmund zu tun bekommen. Der BVB erreichte via 2:1 gegen Monterrey als achtes und letztes Team das Viertelfinale und darf sich am Samstag (22 Uhr) auf ein Wiedersehen mit Real Madrid freuen, das Juventus Turin aus dem Turnier warf (1:0).
BVB könnte dreimal in Serie im MetLife Stadium antreten
Kurios: Selbst wenn der BVB bis ins Endspiel vordringen sollte, würde er nur noch in einem Stadion antreten: Sowohl das Viertel- als auch das mögliche Halbfinale gegen Bayern oder PSG (Mittwoch, 21 Uhr) sind im Finalstadion von New Jersey angesetzt. Kennengelernt haben die Schwarz-Gelben die Spielstätte der NFL-Teams New York Giants und New York Jets bereits beim 0:0 gegen Fluminense zum Klub-WM-Auftakt.