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Flaute in Fünfjahreswertung: Jetzt geht es um "Big Points"

kicker

Mit Sonntag geht eine weitere maue Europacup-Woche für Österreichs Fußball zu Ende. Die Unentschieden des Trios WAC, Rapid und Austria (nach regulärer Spielzeit) sowie Salzburgs Niederlage in der Champions-League-Qualifikation brachten nur einen Punkt und damit durch alle fünf österreichischen Starter geteilt 0,2 Zähler für die UEFA-Fünfjahreswertung. Das Szenario eines Abrutschens hinter dem aktuellen 15. Platz rückt näher.

Sollte das mit Ende der laufenden Europacupsaison tatsächlich passieren, gäbe es im Sommer 2027 lediglich vier statt wie bisher fünf heimische internationale Starter. Gefahr droht weiterhin besonders von vier Nationen. Aktuell hält Österreich über den Wertungszeitraum hinweg gesehen bei 31,250 Punkten, dahinter lauern die Schweiz mit 29,6 Zählern, Schottland (28,45), Schweden (27,875) und Israel (27). Der Vorsprung ist also noch einigermaßen komfortabel, der Blick muss nach den jüngsten Vorstellungen aber nach hinten gehen.

Die Schweiz stellt vier Teilnehmer (Basel/CL, Bern/EL, Lausanne und Servette Genf/CoL) in der letzten Quali-Runde vor den Hauptbewerben, ebenso Schottland nach dem Aus von Dundee gegen Rapid. Schwedens Vertreter dezimierten sich auf zwei (Malmö und Häcken), die Königsklasse ist nicht mehr möglich. Israel ist noch durch Maccabi in der Europa-League-Quali vertreten.

Meister Sturm um "Big Points"

Gleichzeitig scheint für Österreichs Klubfußball ein Sprung weiter als auf den aktuell von Norwegen (34,687) gehaltenen Platz zwölf nach vor kaum möglich. Um für 2027 wieder einen Champions-League-Fixplatz zu ergattern, müssten die ÖFB-Clubs auf Rang zehn vorstoßen. Allerdings fehlen auf den Zehntplatzierten Tschechien fast neun Punkte.

Dem Einstieg von Meister Sturm Graz im Champions-League-Play-off gegen Norwegens Champion Bodö/Glimt (20./26. August) kommt auch hinsichtlich der Fünfjahreswertung entscheidender Charakter zu. Bisher aber punkteten die vor Österreich liegenden Dänemark (32,731) und Polen (34,375) souverän. Vor allem Polen setzt mit machbaren Play-off-Gegnern zum Überholen an.

Mit Sturm (zumindest Europa League) und Salzburg (fix Europa League) spielen zwei österreichische Klubs fix in europäischen Ligaphasen. Der Wolfsberger AC (gegen Omonia Nikosia) und Rapid (gegen Györ) kämpfen noch im Play-off um die Teilnahme an der Conference League.