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Fragezeichen hinter Klaus, Green vor Comeback

kicker

Der jüngste Höhenflug seiner Mannschaft - noch dazu gegen die Aufstiegsaspiranten Schalke (1:1), Hannover (2:1) und Elversberg (2:0) - erfreut natürlich auch Heiko Vogel, überbewerten will er diesen aber nicht, wie er am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Freitag in Karlsruhe verriet: "Es ist alles eine Momentaufnahme. Wir bleiben realistisch und demütig." Vogels Marschroute bleibt dieselbe wie in den Vorwochen: "Voller Fokus, absolut geschärfte Sinne für alle weiteren Aufgaben, wir müssen absolut im Moment bleiben."

Und dieser "Moment" beschert den Mittelfranken zurzeit so etwas wie einen Flow. Mit der jüngsten Ungeschlagen-Serie sind die Weiß-Grünen das Team der Stunde im Abstiegskampf. Lange Zeit lag Fürth auf Platz 18, nun ist die Vogel-Elf 14. und hat sich ein Polster von vier Punkten auf den ersten der beiden direkten Abstiegsplätze erspielt. "Wir haben uns in den letzten Wochen mit ehrlicher Arbeit die Dinge erarbeitet, die man jetzt vielleicht auch tabellarisch durch Punkte und Siege sieht", berichtet Vogel, der Vater der jüngsten Erfolgsserie.

Vogel warnt vor "Spitzenmannschaft" KSC: "Sehr viel Wut im Bauch"

Fortsetzen wollen der 50-Jährige und sein Team diese nun beim KSC. Der Coach erwartet die Badener "nach der Derbyniederlage beim FCK mit sehr viel Wut im Bauch. Sie werden vor den eigenen Fans um Wiedergutmachung kämpfen, da müssen wir ganz besonders wach sein." Tabellarisch steht Karlsruhe als 8. zwar im Niemandsland des Zweitliga-Rankings, doch Vogel warnt: "Was die Einzelspieler betrifft, ist der KSC eine Spitzenmannschaft. Sie sind eine brandgefährliche Mannschaft und haben mit Marvin Wanitzek und Louey Ben Farhat zwei absolute Ausnahmekönner im Offensivbereich."

Ausnahmekönner Klaus: "Gute Richtung", aber nur kein Risiko

Über einen solchen verfügt Fürths Trainer mit Felix Klaus auch. Nachdem der 33-jährige Offensivmann seine Muskelverletzung im Oberschenkel überstanden hatte, bremsten ihn zuletzt gegen Elversberg Wadenprobleme aus. Ob es nun im Wildpark zum Comeback reicht? "Es sieht ganz okay aus und geht Stand jetzt in eine gute Richtung", berichtete Vogel. Ich gehe eigentlich davon aus, dass er mit in den Bus steigt. Aber wir werden sehr vorsichtig sein und nichts riskieren.“ Schließlich braucht es nach der dann anschließenden Länderspielpause einen Felix Klaus in Top-Form, um die Mission Klassenerhalt zu meistern.

Startelfeinsatz beim Comeback kommt für Green zu früh

Während hinter dem Einsatz von Klaus also noch ein (kleines) Fragezeichen steht, ist Julian Green bereit für seine Rückkehr. Nachdem den US-Amerikaner nach dem Rückrundenauftakt in Dresden (0:2) Adduktorenbeschwerden ausgebremst hatten, steht er nun nach zwei Monaten Zwangspause vor dem Comeback. "Ich bin mega happy, dass er jetzt wieder mit dabei ist, er steht mit voller Tatkraft zur Verfügung und ist mit Sicherheit auch ein Element, was uns sicher guttut", lobt Vogel den 30-jährigen Mittelfeldspieler. "Ein Startelfeinsatz kommt für Freitag noch zu früh, aber er ist mit Sicherheit ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann und der der Mannschaft viel geben kann", freut sich Vogel, dass er nun wieder auf Green zurückgreifen kann.