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Frankfurts Defensive beeindruckt Conte: "Wir waren gute Lehrer"

kicker

Elf Gegentore in den ersten drei Champions-League-Spielen, zehn davon an den Spieltagen 2 und 3 - Frankfurts Defensive war die schwächste in der Königsklasse. Doch ausgerechnet diese war in Neapel plötzlich das Prunkstück. Die Eintracht stand in ihrem 3-4-2-1 sehr engmaschig und ließ kaum Chancen zu. "Wir haben gegen eine deutsche Mannschaft gespielt, aber ich muss sagen, dass sie den italienischen Catenaccio gut gelernt haben", so Antonio Conte.

Obwohl "man von altmodischem Fußball mit Kontern sprechen würde", falls er seinem Team diese Taktik verordnet hätte, zollte er dem Gegner "maximalen Respekt" - allerdings schloss er auch seine Landsmänner in das Lob ein. "Wir waren gute Lehrer", erklärte Conte. Die Aussagen sahen die Hessen als Kompliment an. "Weil ich glaube, was das Defensivspiel betrifft, gibt es wahrscheinlich keine bessere Nation als Italien. Die haben das Defensivspiel gefühlt erfunden", so Dino Toppmöller.

„Wenn wir diese Chancen nutzen, endet es 3:0.“ (Antonio Conte)

Aufgrund der starken defensiven Leistung der Eintracht machte Conte seinen Spielern auch keinen großen Vorwurf. "Ich bin ehrlich der Meinung, dass die Jungs alles gegeben haben, es gab gute Chancen. Wenn wir diese Chancen nutzen, endet es 3:0 und wir sprechen von einem großartigen Spiel von Napoli", erläuterte der SSC-Coach.

Ob es mit dem verletzten Spielmacher Kevin De Bruyne vielleicht noch mehr Möglichkeiten gegeben hätte, wollte Conte anschließend nicht beantworten. "Wir sprechen nicht über Spieler, die heute nicht dabei sind", erläuterte er. Sonst müsste er auch Romelu Lukaku einbeziehen. Beide Belgier könnten erst im kommenden Jahr zurückkehren - pünktlich für die entscheidenden Partien in der Königsklasse in Kopenhagen und gegen Chelsea. Aktuell stehen die Partenopei wie auch Frankfurt bei vier Punkten.