Die Entscheidung zwischen Alex Frei und Alessandro Mangiarratti, der ebenfalls als Kandidat im Gespräch ist, soll noch im Januar fallen. Allerdings hat sich der SFV laut internen Informationen bereits auf Frei als Favoriten festgelegt. Für Frei wäre es die Rückkehr auf die Trainerbank nach fast zweijähriger Pause. Sein letztes Engagement als Cheftrainer war beim FC Aarau in der Challenge League.
Der Basler hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass ihn lediglich zwei Positionen als Cheftrainer reizen: Eine davon ist die U-21-Nati. "Er weiss, was es bedeutet, das Schweizer Trikot zu tragen, und kennt den Weg in die internationale Klasse", heisst es aus Verbandskreisen. Bereits in früheren Stationen, etwa bei den Nachwuchsmannschaften des FC Basel oder seinen Engagements bei Wil und Aarau, hat Frei bewiesen, dass er junge Spieler erfolgreich fördern kann.
Die U-21-Nationalmannschaft steht vor einer entscheidenden Phase. Am 27. März bestreitet sie ihr erstes EM-Qualifikationsspiel dieses Jahres gegen die Färöer-Inseln. Platz zwei in der Gruppe ist Pflicht, um sich die Chance auf die Teilnahme an der EM 2027 in Serbien und Albanien zu sichern. Sollte der SFV seine Planung wie vorgesehen umsetzen, wird Alex Frei an der Seitenlinie stehen und die Mannschaft betreuen.