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Frustrierte Bacha gesteht: "Ich bin eine schlechte Verliererin"

kicker

Früh geführt und eine Spielerin mehr - und dann doch im Elfmeterkrimi ausgeschieden. Frankreichs Fußballerinnen schlichen tief geknickt vom Rasen im St.-Jakob-Park, während auf der anderen Seite die große Party stieg.

Die meisten gratulierten fair, Selma Bacha indes ließ ihrem Frust freien Lauf und hielt auch nicht allzu viel vom Vortrag der DFB-Frauen. "Sie haben nichts geboten, sie haben gut verteidigt, sie waren aggressiv, aber wir haben sie von A bis Z dominiert", sagte die Verteidigerin bei L'Equipe. "Sie sind qualifiziert. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber nicht einmal verdient", führte die 24-Jährige, die aber der kommenden Saison bei Olympique Lyon mit Jule Brand zusammenspielen wird, weiter aus und gestand: "Ich bin eine schlechte Verliererin".

Auch Vize-Kapitänin Sakina Karchaoui war fassungslos. "Wir sind alle frustriert. Wir können es nicht glauben", sagte die 29-Jährige von Paris Saint-Germain. "Wir müssen alles bewahren, was wir gut gemacht haben, alles, was uns vereint und zusammengebracht hat. Es ist unfair, aber was soll ich sagen?"

"Deutschland war heldenhaft" - Revanche im Herbst?

Trainer Laurent Bonadei, der die französische Mannschaft sei einem Jahr betreut, erkannte in seiner Enttäuschung allerdings die Leistung der DFB-Elf an. "Deutschland war heldenhaft. Wir müssen vor dieser deutschen Mannschaft den Hut ziehen", sagte der 55-Jährige.

Für die Französinnen ist die EM damit vorbei, doch bereits im Herbst biete sich die Chance auf eine Revanche. Am 24. und 28. Oktober kommt es im Halbfinale der Women's Nations League zu Duellen mit den DFB-Frauen.