Noch immer kein Happy End für Yusuf Demir. Wie berichtet, haben mehrere spanische Klubs Interesse am mittlerweile 22-jährgen Ex-Rapidler gezeigt, der seit drei Jahren bei Galatasaray keinen Fuß auf den Boden bekommt und in dieser Zeit gerade einmal 13 Einsätze in der Süper Lig verbuchen konnte.
Vor allem Aufsteiger Elche CF, wo mit David Affengruber bereits ein Österreicher unter Vertrag steht, hat sich sehr um Demir bemüht, der bereits in der Herbstsaison 2021 beim FC Barcelona La-Liga-Erfahrung gesammelt hat. Trainer Eder Sarabia, der im Jahr 2020 selbst als Co-Trainer von Quique Setien bei Barça tätig war, galt als großer Befürworter des Transfers. Er hat den viermaligen ÖFB-Teamspieler nach den Abgängen der beiden Argentinier Nicolas Fernandez (für acht Millionen Euro zum New York City FC) und Nicolas Castro (für fünf Millionen nach Mexiko zu Toluca) als seinen neuen Zehner gesehen.
Die Verhandlungen mit Galatasaray über eine Leihe schienen vielversprechend, vor drei Tagen sind sie jedoch gescheitert. Die Türken, bei denen Yusuf Demir noch ein letztes Jahr unter Vertrag steht, haben darauf gepocht, dass der spanische Aufsteiger das Jahresgehalt des einstigen Supertalents zur Gänze übernimmt - das wären, wie spanische Medien berichten - stolze 1,6 Millionen Euro! Elche sei jedoch nur bereit gewesen, bis zu 900.000 Euro davon zu übernehmen.
Wie weit Espanyol, Valencia, Osasuna oder Getafe, die ebenfalls als mögliche Abnehmer galten, weiterhin an einer Verpflichtung Demirs interessiert sind, ist vorerst nicht bekannt. Seiner Karriere würde ein Transfer zu einem Klub mit Aussichten auf einen Stammplatz mehr als gut tun, Schmerzensgeld hat Yusuf Demir lange genug kassiert.