Nach Spekulationen über einen Wechsel
Vor zwei Wochen heizte FIFA-Präsident Gianni Infantino höchstpersönlich die Gerüchteküche an, dass Cristiano Ronaldo trotz der verpassten Qualifikation mit seinem Verein Al-Nassr an der Klub-WM teilnehmen könnte. "Ronaldo könnte auch bei der Klub-WM für eine der Mannschaften spielen", so Infantino im Interview mit Youtuber IShowSpeed.
Möglich wäre dies durch das von der FIFA zusätzliche eingeführte Transferfenster. "Es gibt Gespräche mit einigen Klubs, also wenn irgendein Klub zuschaut und daran interessiert ist, Ronaldo für die Klub-WM zu verpflichten - wer weiß, wer weiß", erklärte der Schweizer damals.
„Ich sehe Dinge, die Sinn machen, andere, die keinen Sinn machen. Man muss kurz-, mittel- und langfristig denken.“ (Cristiano Ronaldo)
Doch die Gespräche blieben augenscheinlich erfolglos. Denn am Samstag beendete Cristiano Ronaldo selbst die Spekulationen rund um eine Teilnahme an dem Wettbewerb. "Es gab viele Kontakte. Ich sehe Dinge, die Sinn machen, andere, die keinen Sinn machen. Man muss kurz-, mittel- und langfristig denken. Es ist eine Entscheidung, die praktisch von meiner Seite aus entschieden wurde, nämlich nicht an der Klub-WM teilzunehmen", erläuterte CR7 auf der Pressekonferenz vor dem Endspiel der Nations League gegen Spanien am Sonntag (21 Uhr).
Während der 40-Jährige somit seine Entscheidung zu seiner kurzfristigen Zukunft verkündete, bleibt seine mittelfristige Zukunft - am 1. Juli läuft der Vertrag des Portugiesen aus - offen. Er selbst hatte Ende des vergangen Monats einen Wechsel angedeutet, der wohl zeitnah verkündet wird. Ein Karriereende dürfte hingegen ausgeschlossen sein. "Es gibt keinen festgelegten Tag für meinen Rücktritt. Ich fühle mich glücklich, ich bin hier, um zu genießen und weiterzumachen, bis zu dem Tag, an dem ich es mag", so Cristiano Ronaldo, der jedoch auch wisse, dass er "nicht mehr viele Jahre" habe.